• 10.12.2021
      05:00 Uhr
      Tracks Klapping / Emilie Brout & Maxime Marion / Pascual Sisto / Ami Yerewolo | arte
       
      • Klapping
      • Emilie Brout & Mamime Marion
      • Pascual Sisto
      • Ami Yerewolo

      Freitag, 10.12.21
      05:00 - 05:40 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo
      • Klapping
      • Emilie Brout & Mamime Marion
      • Pascual Sisto
      • Ami Yerewolo

       

      Stab und Besetzung

      Regie Realisateurs Differents
      Redaktionelle Zustaendigkeit David COMBE
      Jean-Marc BARBIEUX
      • Klapping

      Tanz trifft Fußball. Erdacht wurden diese sportlichen und rhythmusgetragenen Choreografien, die sich in Belgien seit 2018 zunehmender Beliebtheit erfreuen, von zwei Australiern: dem ehemaligen Halbprofi-Kicker Ahilan Ratnamohan und dem Hip-Hop-Tänzer Firas Shahee. Es handelt sich um eine Mischung aus Krumping, Jerk und Übersteigern ohne Ball: Klapping ist sowohl etwas für Street Dancer als auch für Fans des runden Leders.

      • Emilie Brout & Mamime Marion

      Das Künstlerpaar aus Lothringen findet das Rohmaterial für seine Werke in den unergründlichen Weiten des Internets, zum Beispiel in YouTube-Videos und über die Google-Bildersuche. Auch vor Photobombing auf Touristen-Schnappschüssen aus sozialen Netzwerken machen Emilie und Maxime nicht Halt. Als waschechte Millenials verstehen sie es, sich die Bildsprache des Internets zu eigen zu machen und mit ihr zu spielen, um ihre Ästhetik und ihren Nutzen zu hinterfragen. Ihr jüngstes Werk ist ein mittellanger Film namens „A Truly Shared Love“: Das Duo inszeniert hier eine Lovestory, deren Bilder an Stockfotos von Agenturen wie Shutterstock erinnern. Schaurig schön.

      • Pascual Sisto

      In seinem ersten Spielfilm „John & the Hole“ setzt Pascual Sisto seinen Sinn für Ästhetik und Augmented Reality ein, um die Geschichte des Teenagers John zu erzählen. Dieser sieht sich mit existenziellen Fragen konfrontiert und sperrt seine Eltern in den alten Bunker ein, den er im Wald neben seinem Haus entdeckt hat. Fasziniert von der „Quasi-Realität“, dieser verschwommenen Zone zwischen Fiktion und Realität, versetzt der spanische Regisseur, der auch als Multimedia-Künstler tätig ist, die Zuschauer in ein gewisses Unbehagen. Mit Hilfe von Klangatmosphären, synthetischen Düften und in Endlosschleifen projizierten 3D-Animationen lässt Sisto das Publikum in seine Installationen eintauchen.

      • Ami Yerewolo

      Die Dreißigjährige - bekannt für Bambara-Rap zu traditioneller malischer Musik, aber auch zu nigerianischem Trap und angolanischem Kuduro - hat unlängst ihr drittes Album herausgebracht. Zehn Jahre lang schlug sie sich ohne Plattenlabel mit Auftritten bei „Balani Shows“ durch. Bei diesen Open-Air-Konzerten in den Straßen Bamakos war Ami die erste Rapperin, der in dieser Männerdomäne der Durchbruch gelang. In Mali wurde sie für ihren Kampfgeist ausgezeichnet. Seit 2017 organisiert sie außerdem ein Rapperinnen-Festival, um ihren Mitstreiterinnen eine Bühne zu bieten.

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