• 14.11.2022
      12:30 Uhr
      Der Graf von Monte Christo - Die Rache (2/2) Spielfilm Frankreich/Italien 1954 (Le Comte de Monte-Cristo) | MDR FERNSEHEN
       

      Edmond Dantès, der dank seines Schatzes über Reichtum verfügt, geht als Graf von Monte Christo nach Paris, um seine Rache für 18 Jahre Kerkerhaft zu vollenden. Er treibt Gérard de Villefort, der zum königlichen Staatsanwalt aufgestiegen ist, in den Wahnsinn und zerstört das Ansehen von Fernand Mondego, der sich Graf de Morcerf nennt.

      Edmond Dantès, der dank seines Schatzes über Reichtum verfügt, geht als Graf von Monte Christo nach Paris, um seine Rache für 18 Jahre Kerkerhaft zu vollenden. Er treibt Gérard de Villefort, der zum königlichen Staatsanwalt aufgestiegen ist, in den Wahnsinn und zerstört das Ansehen von Fernand Mondego, der sich Graf de Morcerf nennt.

       

      Stab und Besetzung

      Graf von Monte Christo Jean Marais
      Mercédès de Morcerf Lia Amanda
      Fernand de Morcerf Roger Pigaut
      Gérard de Villefort Jacques Castelot
      Gaspard Caderousse Daniel Ivernel
      Jacopo Folco Lulli
      Emile Bertuccio Paolo Stoppa
      Émilienne de Beaugency Simone Paris
      Haydée Maria-Cristina Grado
      Bruno/Andrea de Cavalcanti Daniel Cauchy
      Albert de Morcerf Jean-Pierre Mocky
      Madame Picard Janine Zorelli
      Fatima Genica Athanasiou
      Präsident der Pairskammer Marcel Journet
      Der "Professor" Fernand Gilbert
      Regie Robert Vernay
      Musik Jean Wiener
      Kamera Robert Juillard
      Drehbuch Georges Neveux
      Robert Vernay

      Nachdem er 20 Jahre unschuldig in Haft gesessen hat, ist Edmond Dantès endlich die Flucht geglückt, und jetzt ist er dank eines geheimen Schatzes der reichste Mann Europas. Von nun an nennt er sich "Graf von Monte Christo" – den Adelstitel hat er sich erkauft – und reist nach Paris, um mit denen abzurechnen, die ihn damals verraten und in die Falle gelockt haben. Außerdem will er vor allem seine Geliebte von einst, Mércèdes, die jetzt mit seinem Widersacher Fernand de Morcerf verheiratet ist, zurückgewinnen. Doch Mércèdes hat sich mit ihrem Leben abgefunden. Sie fühlt sich ihrem Mann und Sohn verpflichtet und will die 20 Jahre nicht ungeschehen machen. Auf der Suche nach wunden Punkten, an denen er mit seiner Rache ansetzen kann, beginnt Dantès, die Vergangenheit seiner Gegner zu durchforsten. Und siehe da: Es gibt Leichen im Keller. Der Staatsanwalt Villefort, der für den eigenen Vorteil Dantès ins Gefängnis brachte, hat einen unehelichen Sohn, den er als Baby sogar zu töten versuchte.

      Fernand hingegen hatte vor Jahren einen Verbündeten aus dem Orient an dessen Feinde ausgeliefert und seine Tochter Haydée als Sklavin verkauft. Dantès schart die beiden und weitere Geprellte für einen finalen Racheakt um sich, ohne seine Pläne irgendjemandem anzuvertrauen. Doch auch die Opfer haben ihre eigenen Interessen. Und Dantès hat die Rechnung ohne den jugendlichen Sohn von Mércèdes und Fernand gemacht.

      "Der Graf von Monte Christo" von Alexandre Dumas der Ältere, ein Klassiker der Weltliteratur, wurde mehr als ein dutzend Mal verfilmt. Am eindringlichsten und am schönsten hat ihn aber Jean Marais verkörpert, der u. a. gerade mit dieser Rolle zum "begehrtesten Junggesellen Frankreichs" avancierte. Marais zählte als Hauptdarsteller von Mantel-und-Degen-Filmen jahrelang zu den populärsten französischen Filmstars. Mit "Der Graf von Monte Christo" (1953) schuf Regisseur Robert Vernay die Neuauflage seines eigenen Schwarz-Weiß-Filmes von 1942, diesmal in Farbe und mit neuer Besetzung. Obwohl Vernay akribisch genau an der Vorlage blieb, musste in beiden Versionen der immense Umfang der Romanvorlage reduziert werden. Der Film erschien als Zweiteiler, wurde später aber von der Verleihfirma auch in einer gekürzten einteiligen Fassung angeboten.

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