• 13.12.2021
      23:00 Uhr
      Wenn ich die Augen öffne Spielfilm Belgien/Frankreich/Tunesien 2015 (À peine j'ouvre les yeux) | arte
       

      Tunis, 2010: Die eigenwillige 18-jährige Farah singt in einer Rockband, die sich nicht um die tunesische Zensur schert. Trotz des Widerstands ihrer Mutter, der es am liebsten wäre, ihre Tochter hörte mit dem Singen auf und studierte Medizin, folgt Farah ihrer Leidenschaft. Bis zu dem Tag, an dem die Zensur Folgen zeigt und Farah aufgrund ihrer kritischen Texte von der Polizei festgenommen wird.

      Montag, 13.12.21
      23:00 - 00:40 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Original mit Untertitel Stereo

      Tunis, 2010: Die eigenwillige 18-jährige Farah singt in einer Rockband, die sich nicht um die tunesische Zensur schert. Trotz des Widerstands ihrer Mutter, der es am liebsten wäre, ihre Tochter hörte mit dem Singen auf und studierte Medizin, folgt Farah ihrer Leidenschaft. Bis zu dem Tag, an dem die Zensur Folgen zeigt und Farah aufgrund ihrer kritischen Texte von der Polizei festgenommen wird.

       

      Die 18-jährige Farah lebt in Tunis. Sie möchte Musikwissenschaft studieren und Sängerin werden, gegen den Willen ihrer Eltern, die darauf bestehen, dass sie stattdessen Medizin studiert.

      In ihrer Freizeit gibt sie mit ihrer Rockband kleine Konzerte, auf denen sie ihren Gefühlen und ihrem Verlangen nach Freiheit freien Lauf lässt. In ihrer jugendlichen Unschuld und ihrem rebellischen Charakter ignoriert sie dabei die Zensur, die in Tunesien herrscht. Auch als ihre Mutter Hayet versucht, sie vom Singen abzubringen, und sie ohne ihr Einverständnis an der Universität für Medizin einschreibt, fühlt sie sich nur noch mehr darin bekräftigt, ihrer wahren Leidenschaft zu folgen.

      Ihr Freund Borhène, der auch in ihrer Band spielt, unterstützt sie bei ihren musikalischen Projekten, auch noch als es in der Beziehung nicht mehr so gut läuft. Als die beiden sich schließlich trennen, freundet sich Farah mit Borhènes bestem Freund Ali an.

      Doch kurze Zeit später stellt sich heraus, dass Ali für die Polizei arbeitet und Beweismaterial über die Protestsongs der Band weitergegeben hat. Farah und ihre Freunde sind in Gefahr. Aus der Verzweiflung heraus versucht Farahs Mutter, ihre Tochter zu ihrem Vater aufs Land zu schicken, bis sich die Situation beruhigt hat.

      Doch am Busbahnhof angekommen, ist Farah plötzlich verschwunden. Zutiefst besorgt macht sich Hayet auf die Suche nach ihr. Bis sich schließlich herausstellt, dass Farah von der Polizei festgenommen wurde und verhört wird.

      Als sie endlich wieder freikommt, erkennt selbst ihre eigene Mutter Farah nicht wieder. Ihrer Stimme und ihres Freiheitswillens beraubt, verschwindet plötzlich alles, was Farahs Stärke und Lebensfreude ausgemacht hat.

      Leyla Bouzid, um deren ersten langen Spielfilm es sich handelt, wollte die Stadt Tunis kurz vor der Revolution darstellen, die sie als von einer "Atmosphäre der Paranoia" geprägt beschreibt, in der die Energie und Kreativität der Jugend mit einem repressiven Staat kollidiert.
      "Wenn ich die Augen öffne" wurde mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, darunter in Venedig mit dem Preis Europa Cinemas Label und in Tübingen mit dem Preis des Internationalen Wettbewerbs der Filmtage.

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      Montag, 13.12.21
      23:00 - 00:40 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Original mit Untertitel Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.01.2022