• 11.02.2023
      00:00 Uhr
      Zwei schräge Vögel Spielfilm DDR 1989 | MDR FERNSEHEN
       

      Die Informatikstudenten Frank und Kamminke entwickeln an der Uni ein innovatives Computerprogramm. Weil man sie nach Abschluss des Studiums trennen will, fahren sie einen Hochleistungscomputer zu Schrott. Zur Bewährung werden sie in einen thüringischen Betrieb versetzt, der seine neue Computeranlage nicht nutzt.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 11.02.23
      00:00 - 01:35 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Die Informatikstudenten Frank und Kamminke entwickeln an der Uni ein innovatives Computerprogramm. Weil man sie nach Abschluss des Studiums trennen will, fahren sie einen Hochleistungscomputer zu Schrott. Zur Bewährung werden sie in einen thüringischen Betrieb versetzt, der seine neue Computeranlage nicht nutzt.

       

      Stab und Besetzung

      Frank Lettau Götz Schubert
      Peter Galetzki „Kamminke“ Matthias Wien
      Petra Anschütz Simone Thomalla
      Gina Menzel Gerit Kling
      Walter Kremmel, Ingenieur Jaecki Schwarz
      Dr. Bauer, Generaldirektor Dieter Mann
      Frau Vogelsang Walfriede Schmitt
      Herr Hausmann Fred Delmare
      Prof Dr. Menzel Gisbert-Peter Terhorst
      Prorektor der Universität Willi Schwabe
      Herr Adam Peter Bause
      Silikon-Wally Doris Schmude
      Regie Erwin Stranka
      Musik Tamás Kahane
      Karl-Ernst Sasse
      Kamera Helmut Bergmann
      Buch Erwin Stranka

      Die Leipziger Informatikstudenten Frank Lettau (Götz Schubert) und Peter Galetzki, genannt Kamminke (Matthias Wien), haben für ihre Diplomarbeit gemeinsam ein Computerprogramm entwickelt. Damit kann ein Computer Fehler in seiner Software selbst finden und korrigieren. Die beiden sind nicht nur gleichzeitig in dieselbe Frau (Gerit Kling) verliebt, sondern sind auch engste Freunde. Die Aussicht, nach dem Studium durch die Arbeitsvermittlung getrennt zu werden, provoziert sie zu einer unüberlegten Konfrontation mit der Universitätsleitung: Sie fahren an der Uni einen Hochleistungscomputer zu Schrott.

      Zur Bewährung werden sie gemeinsam in die tiefste Provinz versetzt, in einen Betrieb im kleinen thüringischen Ort Finsterberg-Dodeleben. Dort geht alles einen ziemlich uneffektiven Gang, was nicht sein müsste, würde die Computeranlage genutzt. Doch dafür fehlt die richtige Software. Frank und Kamminke dürfen die Anlage nicht betreten. Mithilfe der Sachbearbeiterin Petra (Simone Thomalla), in die sich beide verlieben, gelangen sie dennoch hinein und bringen die Anlage mit ihrem Programm zum Laufen. Allerdings werden sie dabei gestellt und erhalten vom Generaldirektor eine Strafpredigt. Ihr Erfolg jedoch lässt ihn schnell umdenken, und er macht aus ihnen ein Jugendforscherkollektiv.

      Die Filmsatire von Erwin Stranka war einer der letzten DEFA-Streifen, die vor dem Ende der DDR ins Kino kamen. Selten zuvor wurden Tabuthemen wie Mietschulden oder die Existenz der Parallelwährung Forumscheck beim Namen genannt und Probleme des Alltags- und Berufslebens so kabarettistisch-satirisch überspitzt gezeigt. Im Film sind, bis auf die erfundene CNC-Maschine, mehrere echte Computersysteme aus DDR-Produktion zu sehen.

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