• 11.10.2022
      14:30 Uhr
      Vater werden ist nicht schwer ... Fernsehfilm Deutschland 2005 | rbb Fernsehen
       

      Kurz vor seinem 50. Geburtstag bekommt der Oberstudienrat Frank Fauster eine höchst überraschende Nachricht. Sein Vater, den er nie kennengelernt hat, möchte ihn wenigstens einmal sehen, bevor er stirbt. Aufgrund einer Verwechslung holt Frank jedoch nicht seinen Vater aus dem Seniorenheim zu sich nach Hause, sondern den Landstreicher Gustav. Und der denkt gar nicht daran, den Irrtum aufzuklären. Es dauert nicht lange, bis der gewitzte Gustav den eingefahrenen Alltag der Familie gehörig durcheinander gewirbelt hat.

      Dienstag, 11.10.22
      14:30 - 16:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Kurz vor seinem 50. Geburtstag bekommt der Oberstudienrat Frank Fauster eine höchst überraschende Nachricht. Sein Vater, den er nie kennengelernt hat, möchte ihn wenigstens einmal sehen, bevor er stirbt. Aufgrund einer Verwechslung holt Frank jedoch nicht seinen Vater aus dem Seniorenheim zu sich nach Hause, sondern den Landstreicher Gustav. Und der denkt gar nicht daran, den Irrtum aufzuklären. Es dauert nicht lange, bis der gewitzte Gustav den eingefahrenen Alltag der Familie gehörig durcheinander gewirbelt hat.

       

      Stab und Besetzung

      Gustav Tobel Heinz Baumann
      Frank Fauster August Zirner
      Elisabeth Fauster Eva Kryll
      Noah Fauster Florian Stetter
      Maria Marion Mathoi
      Ira Wallenberg Franziska Schlattner
      Hannelore Heidy Forster
      Lina Anna Schuhmacher
      Schwester Walburga Luise Deschauer
      Bestatter Stefan Merki
      Heimleiter Bruno Reinecker
      Sekretärin Altenheim Johanna Bittenbinder
      Regie René Heisig
      Drehbuch Dorothee Schön
      Musik Philipp Kölmel
      Kamera Peter Nix

      Eigentlich hat der Oberstudienrat Frank Fauster (August Zirner) allen Grund, zufrieden zu sein: Er hat einen verantwortungsvollen Job als Gymnasialdirektor, ein hübsches Haus mit Garten, eine verständnisvolle Frau (Eva Kryll) und einen aufgeweckten Sohn (Florian Stetter).

      Dennoch wird er von den ersten Symptomen einer Midlifecrisis geplagt. Seine Ehe mit Elisabeth ist eingefahren, und mit seinem Sohn Noah versteht er sich nicht allzu gut. Franks viel jüngere Geliebte, die Lehrerin Ira (Franziska Schlattner), liegt ihm derweil in den Ohren, dass er bei seiner Ehefrau endlich 'reinen Tisch' machen soll. Als wären das nicht genug Sorgen, erhält Frank mitten in den Vorbereitungen zu seinem 50. Geburtstag einen überraschenden Anruf von einem Altenstift: Sein Vater, den er nie kennengelernt hat, möchte ihn vor seinem Tod noch einmal sehen.

      In dem Seniorenheim findet der verdutzte Frank jedoch keinen sterbenskranken Greis vor, sondern einen ziemlich rüstigen älteren Herrn. Was er nicht ahnt: Gustav (Heinz Baumann) ist gar nicht sein Vater, sondern ein Landstreicher, der es sich im Bett des Verstorbenen bequem gemacht hat. Da Gustav den Irrtum nicht aufklärt, nimmt Frank ihn mit nach Hause. Elisabeth und Noah finden ihren vermeintlichen 'Schwiegervater' und 'Opa' auf Anhieb sympathisch. Mit seinen eigenwilligen Ratschlägen bringt der charmante Landstreicher das biedere Familienleben der Fausters gehörig ins Wanken. Es gibt für Gustav, der sich in seiner Rolle pudelwohl fühlt, nur ein Problem: Zu Franks großer Geburtstagsfeier wird auch seine Mutter Hannelore (Heidy Forster) erwartet.

      Um nicht als Hochstapler entdeckt zu werden, erzählt Gustav seiner 'Ex-Frau', ein Schauspieler zu sein, der Frank für einen Abiturscherz Noahs verschaukeln soll. Zunächst spielt die alte Dame mit. Doch es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Wahrheit im Rahmen der überaus turbulenten Geburtstagsfeier ans Licht kommt. Still und heimlich verlässt Gustav das chaotische Fest. Zunächst herrscht große Aufregung am Familientisch. Aber schließlich wird der ganzen Familie klar, dass sie es erst mit Hilfe des gewitzten Gustav geschafft haben, ihre familiären Probleme zu überwinden. Nur: Wo ist Gustav jetzt?

      "Vater werden ist nicht schwer ..." ist eine erfrischende Familienkomödie von René Heisig. Mit viel Gespür für Wortwitz und Situationskomik erzählt der Film von turbulenten Verwechslungen, die am Ende auf kuriose Weise dazu beitragen, die Probleme einer "ganz normalen" Familie zu lösen. In den Hauptrollen glänzen Heinz Baumann als sympathischer "Vater" und August Zirner als leicht linkischer "Sohn". Abgerundet wird das spielfreudige Ensemble von Eva Kryll, Florian Stetter und Franziska Schlattner.

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