• 07.10.2022
      18:00 Uhr
      phoenix persönlich Zu Gast: Ingo Zamperoni | phoenix
       

      In der Sendung "phoenix persönlich" spricht Michael Krons mit dem tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni über die Stimmung in der amerikanischen Gesellschaft, die Frage, wie Donald Trump das Land verändert hat, über eine mögliche erneute Kandidatur Joe Bidens und über seine amerikanische Familie.

      Freitag, 07.10.22
      18:00 - 18:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      In der Sendung "phoenix persönlich" spricht Michael Krons mit dem tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni über die Stimmung in der amerikanischen Gesellschaft, die Frage, wie Donald Trump das Land verändert hat, über eine mögliche erneute Kandidatur Joe Bidens und über seine amerikanische Familie.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Michael Krons

      Der Krieg in der Ukraine sei natürlich präsent in den amerikanischen Medien, auch weil die Unterstützung der Biden-Regierung für die Ukraine sehr groß sei, so der tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni, der noch vor Kurzem für Dreharbeiten in den USA war. Doch in ihrem Alltag würde dieser Krieg - anders als in Deutschland - die Menschen nicht so sehr bewegen: „Was sie schon merken ist, wenn der Sprit plötzlich sehr viel teurer ist, als es für amerikanische Verhältnisse üblich ist, oder dass die Inflation derzeit auch dort unheimlich vielen Menschen das Leben schwer macht.“ Und dass das in gewisser Weise auch mit diesem Krieg zusammenhängt, das sei dann klar.

      In der Sendung "phoenix persönlich" spricht Michael Krons mit dem tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni über die Stimmung in der amerikanischen Gesellschaft, die Frage, wie Donald Trump das Land verändert hat, über eine mögliche erneute Kandidatur Joe Bidens und über seine amerikanische Familie.

      „Wir haben das Glück in unserer Familie, dass da der Gesprächsfaden noch nicht gerissen ist“, sagt Ingo Zamperoni, dessen Frau mit ihrem Vater, einem Wähler Donald Trumps, bei den Familientreffen regelmäßig über Politik streitet, gleichwohl bleiben sie im Gespräch. „Aber es gibt viele Familien in USA, wo das nicht mehr der Fall ist.“

      Generell habe sich die Spaltung der Gesellschaft „noch mehr zementiert“, konstatiert Zamperoni: „Es ist noch politischer, egal, was man macht. Ob jetzt Covid oder Klimaschutz. Es ist immer gleich: entweder – oder.“

      Ob Donald Trump erneut der Kandidat der Republikaner für das Amt des Präsidenten werde, sei noch nicht ausgemacht, so Zamperoni: „Ich glaube, in erster Linie gefällt ihm die Aufmerksamkeit, dieses Spielen mit der Frage: Kommt er? Kommt er nicht? Alle stehen so 'n bisschen gebannt wie die Kaninchen vor der Schlange. Und damit spielt er unheimlich gerne, diese Aufmerksamkeit, das ist das, was er in erster Linie braucht.“

      An eine zweite Amtszeit von Joe Biden glaubt Zamperoni nicht: „Ich glaube nicht, dass es eine zweite Amtszeit Biden geben wird. Er muss das jetzt sagen, dass er noch mal antritt, weil sonst ist er die lahme Ente, die niemand mehr ernst nimmt.“

      In „phoenix persönlich“ stellt sich eine Persönlichkeit mit interessanter Vita aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft oder Politik den Fragen der Gastgeber Michael Krons, Inga Kühn und Alfred Schier, die die Sendung im Wechsel moderieren. Ganz auf die Person konzentriert, steht „phoenix persönlich“ für ein intensives Gespräch über Hintergründe, Lebensentwürfe und Erfahrungen.

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