• 06.10.2022
      13:30 Uhr
      Stadt Land Kunst Magazin Frankreich 2022 | arte
       
      • Neapel: Das letzte Leuchten Caravaggios
      • Bolivien: Die stolzen Cholitas
      • Sithas kambodschanische Sojaküchlein
      • Berlin: Die Schnipsel der Stasi

      Donnerstag, 06.10.22
      13:30 - 14:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo
      • Neapel: Das letzte Leuchten Caravaggios
      • Bolivien: Die stolzen Cholitas
      • Sithas kambodschanische Sojaküchlein
      • Berlin: Die Schnipsel der Stasi

       

      Stab und Besetzung

      Regie Fabrice Michelin
      • Neapel: Das letzte Leuchten Caravaggios

      Als er Anfang des 17. Jahrhunderts nach Neapel kam, war er ein Star - und ein gesuchter Verbrecher: Michelangelo Merisi, besser bekannt als Caravaggio. Um sich der Gerichtsbarkeit des Papstes zu entziehen, der ihn wegen Mordes an einem jungen Mann zum Tode verurteilt hatte, floh der Maler in die Stadt am Vesuv, wo dreimal so viele Menschen wie in Rom lebten, teils in Prunk, teils aber auch in bitterer Armut. Unter der neapolitanischen Sonne trieb Caravaggio seine Kunst auf die Spitze und schuf ein Werk, in dem das dramatische Spiel von Licht und Schatten seinen Höhepunkt erreichte.

      • Bolivien: Die stolzen Cholitas

      Mit Bowler-Hut, bauschigem Rock und Schal gilt die Cholita als unverkennbarer Prototyp einer bolivianischen Frau. Dabei wurde sie in La Paz, der politischen Hauptstadt des Landes, lange Zeit verspottet und diskriminiert. Hinter den Falten ihrer Unterröcke verbirgt sich die Geschichte einer einzigartigen Verbindung zwischen indigener Herkunft und Leben in der kolonialen Stadt, wo sie sich durch Migration und Anpassung einen Platz als unabhängige Frau eroberte. Heute treten die Cholitas allmählich aus dem Schatten.

      • Sithas kambodschanische Sojaküchlein

      Ta Khmau ist eine Stadt, in der es viele verschiedene Obstsorten gibt. Auf dem Markt kauft Sitha Longan, eine einheimische Frucht, um ihren Kuchenteig zu aromatisieren. Dann gibt sie den Teig portionsweise in Bananenblätter und füllt ihn mit Sojabohnenpaste und kandiertem Kürbis.

      • Berlin: Die Schnipsel der Stasi

      Die ehemalige Stasi-Zentrale im Berliner Stadtteil Lichtenberg ist ein Titan aus Beton, eine Stadt in der Stadt, vor allem aber ein Stück ostdeutscher Geschichte. Ein Teil ist öffentlich zugänglich, doch das meiste sieht man nicht: insgesamt sieben Hektar verschlossener Büros. In diesen Räumen lagern noch jede Menge Geheimnisse der ehemaligen sozialistischen Diktatur - obwohl damals alles unternommen wurde, die Archive zu vernichten ...

      Jeden Tag eine kleine Pause im Alltag: ARTE lädt täglich auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen.

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