• 17.08.2022
      08:10 Uhr
      GEO Reportage: Costa Rica Das größte Hundeheim der Welt | arte
       

      In Costa Rica, in den Bergen der Provinz Heredia, liegt ein einzigartiges Tierheim, das Territorio de Zaguates - „das Land der Streuner“.  Über tausend Hunde leben zeitweilig auf dem 150 Hektar großen Gelände - unter freiem Himmel und ohne Zwingerhaltung.  Hunde auszusetzen oder im besten Fall einfach abzugeben - Alltag in dem Land an der Karibikküste. Bei Lya Ballte und ihrem Mann Alvaro Saumet haben schon zigtausende Hunde Zuflucht gefunden - die Vergessenen und Verstoßenen, die Kranken und Alten, aber auch viele gesunde und junge Hunde, die ihr Leben auf der Straße fristen. „GEO Reportage“ hat das „Paradies der Streuner“ besucht.

      Mittwoch, 17.08.22
      08:10 - 09:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      In Costa Rica, in den Bergen der Provinz Heredia, liegt ein einzigartiges Tierheim, das Territorio de Zaguates - „das Land der Streuner“.  Über tausend Hunde leben zeitweilig auf dem 150 Hektar großen Gelände - unter freiem Himmel und ohne Zwingerhaltung.  Hunde auszusetzen oder im besten Fall einfach abzugeben - Alltag in dem Land an der Karibikküste. Bei Lya Ballte und ihrem Mann Alvaro Saumet haben schon zigtausende Hunde Zuflucht gefunden - die Vergessenen und Verstoßenen, die Kranken und Alten, aber auch viele gesunde und junge Hunde, die ihr Leben auf der Straße fristen. „GEO Reportage“ hat das „Paradies der Streuner“ besucht.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Anja Reiß
      Lisa Haefner

      Umgegeben von Farmland liegt das Territorio de Zaguates - das Land der Streuner. Geführt wird es von dem Ehepaar Lya Battle und Alvaro Saumet sowie zahlreichen Helfern. 600 Kilogramm Futter fressen die über tausend Hunde jeden Tag - dazu kommen Tierarztkosten und unvorhersehbare Ausgaben für immer neue Baumaßnahmen, die staatlichen Behörden ihnen auferlegen. Bis zu 45.000 Dollar braucht das Tierheim - pro Monat. Kein Tier wird abgewiesen oder eingeschläfert, Weitervermittlung in ein liebevolles Zuhause steht im Vordergrund der Bemühungen. Wer nicht vermittelt wird, bleibt.

      In Costa Rica gilt ein Hund nicht viel - viele leben von Geburt an auf der Straße, ebenso viele werden ausgesetzt oder zurückgelassen. Weil der Staat nichts unternimmt, gibt es viele private Initiativen, vor allem wenn es um Kastrationsprojekte geht, um die Population der Straßenhunde einzudämmen.

      Auch den Initiatoren des Territorio de Zaguates geht es in erster Linie um Hilfe für die Tiere, aber auch um ein Umdenken in der Bevölkerung. Und darum, ein Bewusstsein für das Leid der Straßenhunde zu schaffen. So entstand die Idee einer einzigartigen Imagekampagne: „Razas Unikas“. Die Kampagne erfindet neue Hunderassen: Aus den besonderen und oft einzigartigen Merkmalen der Mischlinge entstehen die lustigsten Namen, und viele traurige Hundegeschichten fanden so ein Happy End. Wie schaffen es Lya, Alvaro und die vielen Helfer, mit der täglichen Herausforderung, so viele Tiere zu versorgen, umzugehen?

      "GEO Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.

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