• 08.08.2022
      20:15 Uhr
      Der Stern von Indien Spielfilm Großbritannien/Indien/Schweden 2017 (Viceroy's House) | arte
       

      75 Jahre Unabhängigkeit und Staatsgründung von Indien und Pakistan: Im Jahr 1947 soll Lord Mountbatten als letzter britischer Vizekönig in Indien das Land in die Unabhängigkeit entlassen und für einen geordneten Übergang sorgen. Es folgt die Aufteilung in das hinduistische Indien und das muslimische Pakistan. Auch im Palast kommt es zu dramatischen Entwicklungen, Freundschaften und Lieben werden zerstört - wie die zwischen dem Kammerdiener Jeet und der Sekretärin Aalia. In weiten Teilen des Landes herrscht Chaos.

      Montag, 08.08.22
      20:15 - 21:55 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      75 Jahre Unabhängigkeit und Staatsgründung von Indien und Pakistan: Im Jahr 1947 soll Lord Mountbatten als letzter britischer Vizekönig in Indien das Land in die Unabhängigkeit entlassen und für einen geordneten Übergang sorgen. Es folgt die Aufteilung in das hinduistische Indien und das muslimische Pakistan. Auch im Palast kommt es zu dramatischen Entwicklungen, Freundschaften und Lieben werden zerstört - wie die zwischen dem Kammerdiener Jeet und der Sekretärin Aalia. In weiten Teilen des Landes herrscht Chaos.

       

      Delhi, 1947: Noch gehört Indien zum britischen Empire. Doch der Widerstand gegen die fremde Kolonialherrschaft trägt Früchte, Lord Mountbatten soll als letzter Vizekönig den Übergang der Macht von der britischen Monarchie auf das indische Volk und damit die vollständige Unabhängigkeit Indiens überwachen. Mountbatten versucht zwischen hochrangigen britischen Beamten und den indischen Führern zu vermitteln. Infrage kommt ein vereinigtes Land mit Schutzmaßnahmen für die muslimischen Minderheiten (wie es Gandhi und Nehru wünschen) oder eine Teilung des Landes mit einem mehrheitlich muslimischen Pakistan (von Jinnah favorisiert). Das Ergebnis scheint klar: Die Teilung steht bevor und soll binnen Wochen umgesetzt werden. Nicht nur im Land, auch im Palast kommt es zu immer größeren Spannungen zwischen den Religionen. In den Sog der Geschichte gerät auch die Liebe des hinduistischen Kammerdieners Jeet und der muslimischen Sekretärin Aalia. Hatten sie auf eine gemeinsame Zukunft gehofft, ist diese zunichtegemacht. Nach den Übergabefeierlichkeiten beginnt die größte Fluchtbewegung der Geschichte: 14 Millionen Sikhs, Hindus und Muslime durchqueren das Land und versuchen, nach Indien oder Pakistan zu gelangen. In den Flüchtlingslagern grassiert die Cholera. Gewalt und Krankheiten fordern eine Million Menschenleben.

      "Der Stern von Indien" zeigt die dramatischen Umstände vor der Teilung Indiens nach dem Zweiten Weltkrieg, die von illegalem Landraub, Morden, Plündereien, Straßenkämpfen und Zerstörungen begleitet war. Familien wurden auseinandergerissen und Menschen vor die Wahl gestellt, sich für ein Land zu entscheiden. „Der Stern von Indien“ ist ein Film der Regisseurin Gurinder Chadha, inspiriert durch ihre eigene Familiengeschichte. Das menschliche Drama wird authentisch veranschaulicht.

      „Epischer Historienfilm, der die komplexen politischen Umwälzungen historisch genau rekonstruiert und emotional zugänglich macht“, schreibt der Filmdienst.

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      Montag, 08.08.22
      20:15 - 21:55 Uhr (100 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 30.01.2023