• 07.07.2022
      05:40 Uhr
      Re: Ein Koch am Ende der Welt Spitzenküche in Bulgarien | arte
       

      Filip Zahariev - achtzehn Jahre lang zog der Bulgare um den Globus, um in den Küchen dieser Welt sein Handwerk zu lernen. Zuletzt war er Küchenchef im Sterne-Restaurant "Gruvelagaret" auf der norwegischen Insel Spitzbergen. Doch das Heimweh trieb ihn wieder nach Bulgarien - zurück in die ärmste Region der EU. Ausgerechnet hier will er nun ein eigenes Spitzenrestaurant eröffnen.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 07.07.22
      05:40 - 06:15 Uhr (35 Min.)
      35 Min.

      Filip Zahariev - achtzehn Jahre lang zog der Bulgare um den Globus, um in den Küchen dieser Welt sein Handwerk zu lernen. Zuletzt war er Küchenchef im Sterne-Restaurant "Gruvelagaret" auf der norwegischen Insel Spitzbergen. Doch das Heimweh trieb ihn wieder nach Bulgarien - zurück in die ärmste Region der EU. Ausgerechnet hier will er nun ein eigenes Spitzenrestaurant eröffnen.

       

      Filip Zahariew - achtzehn Jahre lang zog der Bulgare um den Globus, um in den Küchen dieser Welt sein Handwerk zu lernen. Seine letzte Station: das Sterne-Restaurant "Gruvelagaret" auf der norwegischen Insel Spitzbergen. Sechs Jahre lang war er Küchenchef im nördlichsten Restaurant der Welt und heimste viele Preise ein. Doch das Heimweh ließ ihn nicht los.

      Vor einem Jahr kehrte der Spitzenkoch zurück in seine Heimatregion - von einem Ende der Welt zum anderen: Der Nord-Westen Bulgariens zählt zu den ärmsten Regionen der EU. Hier grassiert Abwanderung, die Bevölkerung überaltert, Dörfer verfallen und sterben aus. Ausgerechnet hier - im Dorf Stakevtsi, 70 km von Vidin entfernt - will der 35-Jährige ein Spitzenrestaurant und zwei Ferienhäuser eröffnen.

      Eigentlich sollte alles längst in Betrieb sein. Doch dem Spitzenkoch stellen sich immer wieder neue Schwierigkeiten in den Weg - sowohl bei den Behörden als auch bei den Renovierungsarbeiten. Die Kosten steigen und steigen, Filips Ersparnisse sind fast aufgebraucht.

      Wenn er nicht mehr weiterweiß, nimmt er seine Fotokamera und geht raus in die wunderschöne Natur oder aber auch in die verlassenen Dörfer. Leere und Verfall geben ihm Ruhe, erinnern ihn aber auch an sein Ziel, die Gegend wieder zu beleben. Wenn er mit seinem Restaurant Erfolg hat, so sein ambitionierter Traum, werden Besucher aus der ganzen Welt kommen und Geld in die verarmte Region bringen. Nicht alle Einheimischen glauben daran, aber bei einigen hat Filip schon jetzt einen Hoffnungsschimmer auf eine bessere Zukunft ausgelöst.

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