• 27.06.2022
      20:15 Uhr
      Martin Roumagnac - Verrückt vor Liebe Spielfilm Frankreich 1946 | arte
       

      Der bodenständige Bauunternehmer Martin Roumagnac ist hingerissen von der mondänen Blanche. Um ihr zu imponieren, schenkt Martin ihr eine Villa, die ihn finanziell in den Ruin stürzt. Doch trotz seiner großen Bemühungen um Blanche kann diese sich nicht zwischen Martin und dem reichen Konsul Laubry entscheiden.
      Die tragische Geschichte einer Dreiecksbeziehung, die nach langer Abwesenheit die Rückkehr der Stars Jean Gabin und Marlene Dietrich ins französische Kino markiert. „Martin Roumagnac“ ist zeitgleich der einzige Film, in dem das Liebespaar gemeinsam vor der Kamera stand.

      Montag, 27.06.22
      20:15 - 21:55 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo

      Der bodenständige Bauunternehmer Martin Roumagnac ist hingerissen von der mondänen Blanche. Um ihr zu imponieren, schenkt Martin ihr eine Villa, die ihn finanziell in den Ruin stürzt. Doch trotz seiner großen Bemühungen um Blanche kann diese sich nicht zwischen Martin und dem reichen Konsul Laubry entscheiden.
      Die tragische Geschichte einer Dreiecksbeziehung, die nach langer Abwesenheit die Rückkehr der Stars Jean Gabin und Marlene Dietrich ins französische Kino markiert. „Martin Roumagnac“ ist zeitgleich der einzige Film, in dem das Liebespaar gemeinsam vor der Kamera stand.

       

      Stab und Besetzung

      Martin Roumagnac Jean Gabin
      Blanche Ferrand Marlene Dietrich
      Roumagnacs Schwester Margo Lion
      Blanches Onkel Jean d'Yd
      Blanches Verehrer Daniel Gélin
      Anwalt Jean Darcante
      Paulot Marcel Pérès
      Wächter Camille Guérini
      Gargame Henri Poupon
      Rimbaut Lucien Nat
      Vorsitzender des Gerichts Paul Amiot
      Madame Percheron Marcelle Hainia
      Staatsanwalt Jean Heuzé
      Bonnemain Charles Lemontier
      Kartenspieler Georges Bever
      Käufer Paul Faivre
      Arbeiter Julien Maffre
      Konsul Monsieur de Laubry Marcel Herrand
      Regie Georges Lacombe
      Drehbuch Pierre Véry
      Georges Lacombe
      Autor Pierre-René Wolf
      Produktion Paul-Edmond Decharme
      Kamera Roger Hubert
      Schnitt Germaine Artus
      Musik Giovanni Fusco
      Marcel Mirouze

      Martin Roumagnac, ehemals Maurer, hat es zu einem erfolgreichen Bauunternehmen in einer kleinen Provinzstadt gebracht. Doch sein Leben nimmt eine tragische Wendung, als er sich in die reizvolle Saatguthändlerin Blanche Ferrand verliebt. Um der mondänen Frau zu imponieren, schenkt er ihr eine Villa, bei deren Bau er sich finanziell übernimmt. Als dann noch ein Großauftrag der Stadt ausbleibt, weil einer der örtlichen Honoratioren ebenfalls Blanche erobern will, steht Roumagnac vor dem finanziellen Ruin. Doch noch schwerer wiegt für ihn, dass seine Angebetete sich nicht zwischen ihm und dem ebenso zynischen wie reichen Konsul de Laubry entscheiden kann. Denn bei aller Neigung zu dem grundehrlichen Roumagnac geht es Blanche vor allem darum, endlich der Enge der Kleinstadt zu entfliehen, was eine Verbindung mit dem Konsul ihr in Aussicht stellt. Als Blanche schließlich die Stadt verlassen will, weil sie die Missgunst ihrer Mitbürger*innen nicht länger erträgt, kommt es zur Tragödie.

      Der Film auf Grundlage eines Romans von Pierre-René Wolf erzählt die tragische Geschichte einer Dreiecksbeziehung, in der die umschwärmte Frau sich nicht zwischen zwei Bewerbern entscheiden kann, die verschiedener nicht sein könnten. Besonders an dem Film neben seiner dramatischen Geschichte auch der historische Aspekt: „Martin Roumagnac“ bildet für die beiden Hauptdarsteller, die nicht nur vor der Kamera eine Beziehung führten, eine Rückkehr. Für Jean Gabin bedeutet das Werk nach sieben Jahren Abwesenheit die Versöhnung mit Frankreich und für Marlene Dietrich nach dem Krieg die Rückkehr ins europäische Kino.

      Der französische Klassiker teilt viele Motive mit der amerikanischen Spielart des "Film Noir" der gleichen Entstehungszeit: Die Femme fatale, die Opposition von Stadt und Land und die Erotik des Geldes. Doch diese Elemente vermischen sich in "Martin Roumagnac" mit Motiven des Liebesdramas und des Gerichtsfilms. Ohne Zweifel ist es das außergewöhnliche Schauspielerduo Jean Gabin und Marlene Dietrich, das dem Film seinen besonderen Reiz verleiht. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten verband die beiden eine konfliktreiche Liebesbeziehung, die ebenso wie jene der Figuren Blanche und Martin zum Scheitern verurteilt war. So blieb "Martin Roumagnac" der einzige gemeinsame Film der beiden großen Stars des klassischen europäischen Kinos.

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      Montag, 27.06.22
      20:15 - 21:55 Uhr (100 Min.)
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