• 24.05.2022
      23:10 Uhr
      Der schwarze Aufstand Deutschland 2021 | arte
       

      Am 25. Mai 2020 kauft George Floyd eine Schachtel Zigaretten. Kurz darauf wird er von der Polizei festgenommen, weil man ihn verdächtigt, mit einem falschen 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben. Was dann geschah, weiß die ganze Welt. Der Dokumentarfilm fragt nach der Bedeutung der Bewegung "Black Lives Matter" in den USA, Frankreich und Deutschland und lässt ihre wichtigsten Protagonisten zu Wort kommen.

      Dienstag, 24.05.22
      23:10 - 00:05 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      VPS 22:00

      Am 25. Mai 2020 kauft George Floyd eine Schachtel Zigaretten. Kurz darauf wird er von der Polizei festgenommen, weil man ihn verdächtigt, mit einem falschen 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben. Was dann geschah, weiß die ganze Welt. Der Dokumentarfilm fragt nach der Bedeutung der Bewegung "Black Lives Matter" in den USA, Frankreich und Deutschland und lässt ihre wichtigsten Protagonisten zu Wort kommen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Ulrich Stein
      John Kantara

      Der Mord an George Floyd führt 2020 zu einer großen internationalen Protestbewegung gegen staatliche Polizeigewalt und rassistische Diskriminierung. Alicia Garza, eine der Gründerinnen von "Black Lives Matter", sieht als Ziel der Bewegung eine gerechte Gesellschaft für alle: "Der Kampf gegen Rassismus kann nicht nur allein von Schwarzen geführt werden. Es müssen dafür Menschen aller Hautfarben, aller Rassen, aller ethnischen Gruppen und Nationalitäten eintreten."

      Der Dokumentarfilm "Der schwarze Aufstand" von Ulrich Stein und John Kantara zeigt die Entstehung der "Black Lives Matter"-Bewegung in den USA und ihren Einfluss in Europa. Auch in Frankreich und Deutschland gibt es seit der Kolonialzeit eine Geschichte von rassistischer Ungleichbehandlung. Lange Zeit war die Kolonialgeschichte ein blinder Fleck in der französischen und deutschen Erinnerungskultur. Erst in jüngster Zeit wurden von den Regierungen in Frankreich und Deutschland die während der Kolonialzeit begangenen Verbrechen offiziell eingestanden.

      Im Film erzählen Philonise Floyd und Assa Traoré, die beide einen Bruder durch Polizeigewalt verloren haben, über ihre Rassismuserfahrungen in den USA und Frankreich. Alicia Garza, die Mitbegründerin von "Black Lives Matter", die Kongressabgeordnete Yvette Clarke, der Polizeioffizier Corey Pegues und die Aktivistinnen Chelsea Miller und Brittney Cooper kommen zu Wort. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren die Formen und Auswirkungen von Rassismus in den USA und im Europa von heute.

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      Dienstag, 24.05.22
      23:10 - 00:05 Uhr (55 Min.)
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      VPS 22:00

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.10.2022