• 23.05.2022
      00:25 Uhr
      Iannis Xenakis: Pleiades, Persephassa Les Percussions de Strasbourg | arte
       

      Der Komponist, Architekt und Ingenieur Iannis Xenakis (1922-2001) war in den 70er Jahren ein Star der Musikszene. Seine unermüdliche Experimentierfreude, seine radikale Modernität und seine innovativen Verbindungen von Klang, Licht und Elektronik machten ihn zum Wegbereiter einer neuen Kunstform. Bis heute zählt er zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen Musik. In seinen zahlreichen Werken für Schlaginstrumente entfaltete sich Xenakis‘ Einfallsreichtum besonders lebhaft - wie seine Zusammenarbeit mit dem Ensemble Les Percussions de Strasbourg eindrucksvoll beweist.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 23.05.22
      00:25 - 01:50 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      Stereo

      Der Komponist, Architekt und Ingenieur Iannis Xenakis (1922-2001) war in den 70er Jahren ein Star der Musikszene. Seine unermüdliche Experimentierfreude, seine radikale Modernität und seine innovativen Verbindungen von Klang, Licht und Elektronik machten ihn zum Wegbereiter einer neuen Kunstform. Bis heute zählt er zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen Musik. In seinen zahlreichen Werken für Schlaginstrumente entfaltete sich Xenakis‘ Einfallsreichtum besonders lebhaft - wie seine Zusammenarbeit mit dem Ensemble Les Percussions de Strasbourg eindrucksvoll beweist.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Colin Laurent
      Komposition Iannis Xenakis

      Sie zählen zu den Glanzstücken des zeitgenössischen Schlagzeugrepertoires: „Pleiades“ und „Persephassa“ von Iannis Xenakis - eigens komponiert für das Ensemble Les Percussions de Strasbourg. Für die Aufführung der beiden Werke hatte Xenakis eine spezielle räumliche Anordnung vorgesehen, die so jedoch nie umgesetzt wurde. Die neue Generation der Percussions de Strasbourg hat sich dieser Aufgabe angenommen und „Pleiades“ und „Persephassa“ nun erstmals in jener Konstellation auf die Bühne gebracht, die sich der Ausnahmekomponist gewünscht hat.

      „Pleiades“ zählt zu Xenakis’ schönsten Werken. Die reichen Klangfarben sowie die freie und stimmige Komposition machen das Stück zu einem einzigartigen, rhythmischen Abenteuer. Der Titel ist den Plejaden entliehen, dem Siebengestirn neben dem Sternbild Stier. Zum Einsatz kommen Stabspiele wie Vibrafon und Marimba, verschiedenste Schlaginstrumente und ein speziell für diese Komposition entwickeltes Metallinstrument: das Sixxen.

      „Persephassa“ gilt als Klassiker des Schlagzeugrepertoires. Das Ensemble Les Percussions de Strasbourg, dem das Stück gewidmet ist, brachte Xenakis‘ Meisterwerk 1969 im Iran erstmals auf die Bühne. Das Stück gleicht einem Tanz der Derwische, doch Xenakis strebt mit seiner Komposition nicht nach Trance: Immer wieder lösen kurze, unvorhersehbare Unterbrechungen das Publikum aus dem Zustand der Entrückung - und erfassen es wenig später wieder in einem Strudel der Beschleunigung.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 23.05.22
      00:25 - 01:50 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 06.12.2022