• 28.05.2022
      23:50 Uhr
      Wie werden alle satt? 42 - Die Antwort auf fast alles | arte
       

      In einem gut sortierten Einzelhandelsgeschäft gibt es bis zu 10.000 Artikel. Bei dieser Auswahl kommt doch niemand ernsthaft auf die Frage, wie alle satt werden, sondern eher: Wer soll das alles essen?
      Im Moment produziert unsere Landwirtschaft weltweit Lebensmittel auf Rekordniveau: so viel, dass alle Menschen auf der Erde satt werden könnten. Aktuell wird also genug Essen für alle Menschen produziert. Es erreicht leider nur nicht jeden auf dieser Welt. Doch was ist, wenn bis zum Ende dieses Jahrhunderts über 10 Milliarden Menschen die Erde bewohnen?

      Samstag, 28.05.22
      23:50 - 00:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      In einem gut sortierten Einzelhandelsgeschäft gibt es bis zu 10.000 Artikel. Bei dieser Auswahl kommt doch niemand ernsthaft auf die Frage, wie alle satt werden, sondern eher: Wer soll das alles essen?
      Im Moment produziert unsere Landwirtschaft weltweit Lebensmittel auf Rekordniveau: so viel, dass alle Menschen auf der Erde satt werden könnten. Aktuell wird also genug Essen für alle Menschen produziert. Es erreicht leider nur nicht jeden auf dieser Welt. Doch was ist, wenn bis zum Ende dieses Jahrhunderts über 10 Milliarden Menschen die Erde bewohnen?

       

      Stab und Besetzung

      Regie Thomas Kulik

      Die Landwirtschaft, wie wir sie heute betreiben, ist hocheffizient. Sie ernährt so viele Menschen wie nie zuvor in der Geschichte. Doch diese Effizienz hat einen Haken. Sie füllt zwar unsere Supermärkte, bringt aber unsere Erde an ihre Grenzen: Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität nehmen an vielen Orten ab, die Belastungen für die Umwelt durch Düngemittel und Pestizide nehmen zu.

      Der massive Chemieeinsatz von auf unseren Feldern sei dabei vergleichbar mit der Einnahme von „Antibiotika-Tabletten“, sagt Agrarökonom Gerold Rahmann: „Doch irgendwann sind die Schäden so groß, dass sie nicht mehr reparierbar sind.“ Zudem schreite der Klimawandel mittlerweile so schnell voran, dass unsere Kulturpflanzen „gar nicht mehr hinterherkommen“, so Agrarbiologe Nicolaus von Wirén.

      Wir sollten also einerseits der Landwirtschaft weltweit helfen, dem Klimawandel zuvorzukommen, andererseits gilt es, die Erträge deutlich zu steigern, ohne den Planeten zusätzlich zu belasten. Wie können wir das schaffen? Liegt in der umstrittenen „Grünen Gentechnik“ die Lösung? Oder sollten wir eher auf radikale Ökologisierung setzen, um unsere Böden zu retten? Ist es sogar möglich, Landwirtschaft ohne „Land“ zu betreiben - in riesigen vertikalen Farmen? Und welchen Beitrag liefert künstliche Intelligenz zur Antwort auf die Frage, wie alle satt werden können?

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