• 28.05.2022
      22:00 Uhr
      Das Auge Forschung Sehen | arte
       

      Die meisten Menschen stützen ihr ganzes Leben auf ihren Sehsinn. Das menschliche Auge ist in der Lage, mit 20 Blendenstufen zwischen sehr hell und fast dunkel zu differenzieren. Im Alter von 80 Jahren hat man bereits bis zu 830 Millionen Fotos mit dem Blinzeln seiner Augenlider gemacht.
      Der Mensch ist überzeugt, dass sein Sehsinn Wahrheit verspricht. Er richtet sein Leben und Handeln danach aus. Aber was tun, wenn die Augen diese Erwartungen nicht mehr erfüllen können? Künstliche Intelligenz und bionische Chipimplantate versprechen eine gute Sehkraft bis ins hohe Alter, aber manchmal hilft auch eine einfache Taschenlampe.

      Samstag, 28.05.22
      22:00 - 22:55 Uhr (55 Min.)
      55 Min.

      Die meisten Menschen stützen ihr ganzes Leben auf ihren Sehsinn. Das menschliche Auge ist in der Lage, mit 20 Blendenstufen zwischen sehr hell und fast dunkel zu differenzieren. Im Alter von 80 Jahren hat man bereits bis zu 830 Millionen Fotos mit dem Blinzeln seiner Augenlider gemacht.
      Der Mensch ist überzeugt, dass sein Sehsinn Wahrheit verspricht. Er richtet sein Leben und Handeln danach aus. Aber was tun, wenn die Augen diese Erwartungen nicht mehr erfüllen können? Künstliche Intelligenz und bionische Chipimplantate versprechen eine gute Sehkraft bis ins hohe Alter, aber manchmal hilft auch eine einfache Taschenlampe.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Ralph Loop

      Die meisten Menschen stützen ihr ganzes Leben auf ihren Sehsinn. Das menschliche Auge ist in der Lage, mit 20 Blendenstufen zwischen sehr hell und fast dunkel zu differenzieren. Im Alter von 80 Jahren hat man bereits bis zu 830 Millionen Fotos mit dem Blinzeln seiner Augenlider gemacht.
      Der Mensch ist überzeugt, dass sein Sehsinn Wahrheit verspricht. Er richtet sein Leben und Handeln danach aus. Aber was tun, wenn die Augen diese Erwartungen nicht mehr erfüllen können? Künstliche Intelligenz und bionische Chipimplantate versprechen einer immer älter werdenden Bevölkerung gute Sehkraft bis ins hohe Alter, aber manchmal hilft auch eine einfache Taschenlampe.

      Augen haben sich in der Evolution als erfolgreiches Konzept durchgesetzt. Das menschliche Gehirn arbeitet pausenlos daran, Gesehenes zu filtern, einzuordnen, zu interpretieren.

      Egal wie die Augen der Menschen aussehen, wie sie gefärbt oder geformt sind: Sie funktionieren alle gleich. Was wir sehen, fällt auf die Netzhaut, die Retina, und das Licht dringt durch die Oberfläche auf verschiedene Fotorezeptoren für Helligkeit und Farbsehen. Das Feuerwerk an Impulsen wird mit einem gebündelten Strang von bis zu 1,2 Millionen Nervenbahnen an das Hirn weitergeleitet.

      Optische Täuschungen fordern hingegen den Sehsinn heraus und irritieren. Was sich der sehende Mensch nicht erklären kann, wird schnell zu einer neuen Wahrheit erklärt.

      Mit zunehmender Lebenserwartung aber schwindet die Kraft des Sehens und Augenkrankheiten werden wahrscheinlicher. Bildschirmarbeit, Smartphonenutzung und mangelnde natürliche Lichtquellen fordern die Augen zusätzlich heraus. Die WHO zählt 2,6 Milliarden Menschen weltweit mit Seheinschränkungen. Für die Wissenschaft daher Ansporn, Fehlsichtigkeiten und Erblindung mit innovativen Therapieansätzen zu begegnen. Die Dokumentation reist nach London, Paris und ins Saarland, wo zum Teil an ungewöhnlichen Ideen gearbeitet wird, um Erkrankungen des Auges und altersbedingte Sehschwäche zu heilen.

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