• 28.01.2022
      01:55 Uhr
      Eden (1/6) Deutschland/Frankreich 2018 | arte
       

      An einem griechischen Touristenstrand erreicht ein Flüchtlingsboot den Sehnsuchtsort Europa. Das Ereignis wird zum Ausgangspunkt für Schicksale in verschiedenen Ecken des Kontinents: Ein junger nigerianischer Migrant landet in Athen; die Betreiberin des dortigen Flüchtlingscamps steht in Brüssel zwischen moralischen Zweifeln und wirtschaftlichen Interessen; Familie Hennings aus Mannheim nimmt den jungen Flüchtling Bassam bei sich auf; und in Paris versucht eine Familie syrischer Dissidenten Fuß zu fassen.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 28.01.22
      01:55 - 02:45 Uhr (50 Min.)
      50 Min.

      An einem griechischen Touristenstrand erreicht ein Flüchtlingsboot den Sehnsuchtsort Europa. Das Ereignis wird zum Ausgangspunkt für Schicksale in verschiedenen Ecken des Kontinents: Ein junger nigerianischer Migrant landet in Athen; die Betreiberin des dortigen Flüchtlingscamps steht in Brüssel zwischen moralischen Zweifeln und wirtschaftlichen Interessen; Familie Hennings aus Mannheim nimmt den jungen Flüchtling Bassam bei sich auf; und in Paris versucht eine Familie syrischer Dissidenten Fuß zu fassen.

       

      Als ein Flüchtlingsboot den Badestrand der griechischen Insel Chios erreicht, treffen zwei Welten aufeinander: Die Ankommenden eilen so schnell sie können durch das knietiefe Wasser dem rettenden Strand entgegen, die Sonnentouristen beobachten sie dabei teils neugierig, teils irritiert aus sicherer Distanz. Auch Familie Hennings aus Mannheim macht Urlaub auf Chios und wird so zum ersten Mal direkt mit der Flüchtlingsthematik konfrontiert.

      Nach ihrer Rückkehr beschließen Silke und Jürgen, selbst aktiv zu werden, und nehmen den jungen Syrer Bassam bei sich auf, zum Leidwesen ihres Sohns Florian, der gegen die ungewohnte Situation rebelliert. In Griechenland werden derweil die Neuankömmlinge, darunter auch Amare und sein älterer Bruder Daniel, in einem Flüchtlingscamp untergebracht. Die Entscheidung über ihren Aufenthaltsstatus dauert, und während Amare sich ganz gut einlebt, will sein Bruder, um endlich arbeiten zu können, nach England weiterziehen - ein folgenschwerer Entschluss …

      Die Leiterin des Flüchtlingscamps, Hélène Durand, versucht in Brüssel derweil grünes Licht für die Privatisierung weiterer Camps zu erhalten. Die bestmögliche Versorgung der Flüchtlinge liegt ihr am Herzen, doch sie muss auch auf die Interessen ihres bisher einzigen Investors Rücksicht nehmen. Maryam und ihr Mann waren in Syrien gut situiert und konnten mit ihrer kleinen Tochter den offiziellen Weg über die französische Botschaft nach Paris nehmen. Doch Hamid trägt brisante Informationen bei sich und die Angst vor dem Regime ist sein ständiger Begleiter.

      An Schauplätzen in Griechenland, Frankreich und Deutschland treffen in „Eden“ die Schicksale verschiedener Menschen aufeinander, die der Flüchtlingsthematik ein Gesicht geben. In sechs Episoden macht die Serie die Vielschichtigkeit des aktuellen Themas greifbar. Es werden Einzelschicksale, gesellschaftliche Reaktionen in den Zielländern und ein Blick hinter die Kulissen europäischer Flüchtlingspolitik gezeigt.

      Für den deutsch-französischen Regisseur Dominik Moll ist „Eden“ seine erste mehrteilige TV-Serie. Unter den Darstellern sind sowohl preisgekrönte Schauspieler wie Sylvie Testud (Hélène), die ihren Durchbruch mit der Hauptrolle in Caroline Links „Jenseits der Stille“ (1996) schaffte, wie auch absolute Newcomer. So überzeugt Joshua Edoze in seiner Rolle als Amare durch große Authentizität.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 28.01.22
      01:55 - 02:45 Uhr (50 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 27.06.2022