• 21.01.2022
      02:45 Uhr
      Überfall der teuflischen Bestien Spielfilm Kanada/USA 1976 | arte
       

      Rose und ihr Partner Hart Read fahren leidenschaftlich gerne mit dem Motorrad. Als sie eines Tages einen schweren Unfall haben, muss Rose operiert werden. Nach einigen Wochen im Koma erwacht sie ohne jegliche Narben, doch mit einer Verhaltensstörung: Sie kann nur noch Blut zu sich nehmen und ernährt sich von nun an wie ein Vampir von ihren Mitmenschen. Als sie dadurch eine Epidemie in Montréal auslöst, scheint das Desaster nicht mehr zu stoppen zu sein.

      Mit suggestiver Kameraführung und spannungsgeladenen Soundscapes erschuf Regisseur David Cronenberg einen apokalyptischen Film ganz im Zeichen des „Winter of Mysteries“ auf ARTE.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 21.01.22
      02:45 - 04:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo

      Rose und ihr Partner Hart Read fahren leidenschaftlich gerne mit dem Motorrad. Als sie eines Tages einen schweren Unfall haben, muss Rose operiert werden. Nach einigen Wochen im Koma erwacht sie ohne jegliche Narben, doch mit einer Verhaltensstörung: Sie kann nur noch Blut zu sich nehmen und ernährt sich von nun an wie ein Vampir von ihren Mitmenschen. Als sie dadurch eine Epidemie in Montréal auslöst, scheint das Desaster nicht mehr zu stoppen zu sein.

      Mit suggestiver Kameraführung und spannungsgeladenen Soundscapes erschuf Regisseur David Cronenberg einen apokalyptischen Film ganz im Zeichen des „Winter of Mysteries“ auf ARTE.

       

      Montréal, Kanada: Nach einem schweren Motorradunfall schwebt Rose zwischen Leben und Tod. Der angesehene Arzt Dan Keloid muss sie schnellstens operieren und wendet in der Not neue experimentelle Methoden an. Als Rose dann einige Wochen später aus dem Koma erwacht, wirkt sie unverändert. Die Hauttransplantation war so erfolgreich, dass Rose keinerlei Narben auf dem Gesicht davonträgt. Doch was noch keiner ahnt: Rose ist durch die Operation zu einem Monster geworden, das sich vom Blut anderer ernährt und diese mit ihrem Vampirismus infiziert.

      Bald schon weist ein Großteil ihres Umfelds dieselben grauenhaften Symptome auf. Die Symptome ähneln denen der Tollwut, mit dem Unterschied, dass sich bei dieser Seuche das Verhalten der Infizierten verändert. Sie werden gewalttätig, versuchen andere zu beißen und ihr Blut zu trinken. Mit allen Mitteln wird nach Auswegen aus der Epidemie gesucht. Als sich herausstellt, dass die Betroffenen nicht heilbar sind, wird von offizieller Seite beschlossen, sie zu erschießen und den Rest der Bevölkerung zu impfen.

      Rose, die sich mittlerweile ihres Zustands bewusst ist, versucht ihr Umfeld auszusparen und nur Unbekannte anzugreifen, doch die Versuchung ist zu groß: Vom Hunger getrieben, greift Rose schließlich auch ihre beste Freundin an, bei der sie untergekommen ist.

      Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt taucht ihr Partner Hart Read auf, der sie seit dem Unfall sucht. Er will sie von der Seuche heilen, doch Rose will erst nicht glauben, dass sie diese Epidemie ausgelöst hat, und wagt schließlich ein Experiment: Sie hat einen jungen Mann gebissen und schließt sich mit ihm ein, um sicherzugehen, dass er nicht krank wird. Doch das Experiment endet im Desaster …

      "Überfall der teuflischen Bestien", dessen Dreharbeiten im kanadischen Montréal und Umgebung stattfanden, ist der zweite Spielfilm, bei dem David Cronenberg sowohl für das Drehbuch als auch für die Regie verantwortlich zeichnete. Es handelt sich um das Sequel von Cronenbergs „Parasiten-Mörder“ (1975), bei dem es auch um die Ausbreitung einer Krankheit ging und einem der ersten Horrorfilme, dessen Handlung in einem zeitgenössischen Kontext verankert ist.

      Der Film wurde 1977 in Sitges beim internationalen Festival des fantastischen Films in Katalonien mit den Preisen für das beste Drehbuch und die besten Spezialeffekte ausgezeichnet. 2019 kam ein gleichnamiges Remake (im Original "Rabid") von Jen und Sylvia Soska heraus.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 21.01.22
      02:45 - 04:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 06.12.2022