• 09.12.2021
      22:15 Uhr
      Ein Tag in Dresden 1946 Deutschland 2021 | arte
       

      In „Ein Tag in Dresden 1946“ führt Elli Göbel die Zuschauerinnen und Zuschauer durch das Dresden der Nachkriegszeit. Die junge Frau ist Kriegswitwe und eine von Millionen Vertriebenen. Sie hat Arbeit als Trümmerfrau gefunden und hilft die zerstörte Stadt wiederaufzubauen. Um ihre Familie zu versorgen, muss Elli großen Einfallsreichtum zeigen und manchmal die Grenze des Erlaubten übertreten. Eine fiktive Biografie - erzählt anhand von realer Geschichte, die einen tiefen Einblick in den Alltag der Nachkriegszeit gewährt.

      Donnerstag, 09.12.21
      22:15 - 23:05 Uhr (50 Min.)
      50 Min.

      In „Ein Tag in Dresden 1946“ führt Elli Göbel die Zuschauerinnen und Zuschauer durch das Dresden der Nachkriegszeit. Die junge Frau ist Kriegswitwe und eine von Millionen Vertriebenen. Sie hat Arbeit als Trümmerfrau gefunden und hilft die zerstörte Stadt wiederaufzubauen. Um ihre Familie zu versorgen, muss Elli großen Einfallsreichtum zeigen und manchmal die Grenze des Erlaubten übertreten. Eine fiktive Biografie - erzählt anhand von realer Geschichte, die einen tiefen Einblick in den Alltag der Nachkriegszeit gewährt.

       

      Stab und Besetzung

      Elli Göbel Henrike von Kuik
      Regie Sigrun Laste
      Arne Peisker

      Dresden, 1946: Die Stadt ist eine Trümmerwüste. Ein Dach über dem Kopf, etwas zu essen und die Nachricht, dass die engsten Verwandten überlebt haben, das ist es, was für die Dresdner zählt. Elli selbst ist Kriegswitwe und eine von Millionen Vertriebenen. Ihre Eltern sind auf der Flucht aus Schlesien verstorben und ihre Schwester gilt als vermisst. Elli muss sich und ihre beiden Kinder allein durchbringen. Dazu braucht sie viel Einfallsreichtum und muss manchmal die Grenze des Erlaubten übertreten.

      Um an Lebensmittelmarken zu kommen, arbeitet sie als Trümmerfrau. Die Presse der Zeit feiert die Frauen als selbstlos. Ein Mythos, denn freiwillig macht die Arbeit niemand. Der Job ist hart und schmutzig. Elli wünscht sich nichts sehnlicher als wieder als Violinistin zu arbeiten, so wie vor dem Krieg. Auch hat sie die Hoffnung noch nicht aufgegeben, ihre Schwester wiederzufinden. Ein neuer Suchdienst weckt große Erwartungen bei ihr und den Millionen anderen Deutschen, die ihre Angehörigen suchen.

      Als Elli aus der Zeitung von einem Vorspiel für Violinisten erfährt, will sie ihre Chance auf einer besseren Zukunft nutzen. Doch Elli fehlt das passende Instrument. Sie geht ein Risiko ein und schleicht sich von der Arbeit weg, um eines auf dem Schwarzmarkt zu besorgen. Als die Polizei erscheint und Elli verhaftet wird, drohen ihr Gefängnis und der Verlust ihrer Kinder.

      Eine fiktive Biografie - erzählt anhand von realer Geschichte, die einen tiefen Einblick in den Alltag der Nachkriegszeit gewährt.

      "Ein Tag in …" ist eine ungewöhnliche Zeitreise in vergangene Epochen. Sie führt an reizvolle Schauplätze der Geschichte und lässt die Zuschauer tief in das Leben und Fühlen der Menschen von damals eintauchen und einen Alltag erleben, der zunächst völlig fremd erscheint, aber auch erstaunliche Parallelen zu unserer eigenen Lebenswelt aufweist.

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