• 02.12.2021
      11:20 Uhr
      Rumäniens verborgene Seele Frankreich 2021 | arte
       

      Auf der Reise ins Land ihrer Kindheit gibt die französisch-rumänische Künstlerin Rona Hartner Einblick in das Leben von Gemeinschaften jahrtausendealten Ursprungs. Diese Ethnien prägten die Geschichte von Ronas Heimat, bevölkerten ihre Familienerzählungen und formten ihre künstlerische Sensibilität.
      Die Reise führt ins Zentrum des rumänischen Staatsgebietes quer durch alle großen Georeliefs vom Apuseni-Gebirge, in dessen Wäldern noch heute ein Bergvolk lebt, über die verwunschene Maramuresch-Region, die an die Ukraine grenzt, bis zum Siebenbürgischen Becken mit seinen bunten Dörfern. Zuletzt geht es in die Bukowina.

      Donnerstag, 02.12.21
      11:20 - 12:15 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo

      Auf der Reise ins Land ihrer Kindheit gibt die französisch-rumänische Künstlerin Rona Hartner Einblick in das Leben von Gemeinschaften jahrtausendealten Ursprungs. Diese Ethnien prägten die Geschichte von Ronas Heimat, bevölkerten ihre Familienerzählungen und formten ihre künstlerische Sensibilität.
      Die Reise führt ins Zentrum des rumänischen Staatsgebietes quer durch alle großen Georeliefs vom Apuseni-Gebirge, in dessen Wäldern noch heute ein Bergvolk lebt, über die verwunschene Maramuresch-Region, die an die Ukraine grenzt, bis zum Siebenbürgischen Becken mit seinen bunten Dörfern. Zuletzt geht es in die Bukowina.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Geoffroy De la Tullaye

      Land jahrtausendealter Legenden und Traditionen, zur Zeit der Seidenstraßen Handelsdrehkreuz zwischen Orient und Okzident: Rumänien entstand aus einer ununterbrochenen Mischung uralter Völker und Kulturen. Obwohl das Land nicht weit von Westeuropa entfernt liegt, bleibt es für viele immer noch verschlossen.

      Mit 25 Jahren ging Rona von Rumänien nach Frankreich, wo sie ihre Identität und ihre künstlerische Karriere auf dieser vielfältigen und bewegten Vergangenheit aufbaute.

      Die Schauspielerin und Sängerin begibt sich auf eine Erkundungsreise, die auch der Suche nach den eigenen Ursprüngen dient. Sie zeigt das multiethnische und multikulturelle Rumänien anhand von Landstrichen, die noch im Rhythmus der Traditionen, der Getreidemühlen und der Gespanne aus einer anderen Zeit leben.

      Auf der Reise trifft Rona vier Vertreter dieses Völkergemischs, das ihre Vorstellungs- und Erinnerungswelt tief geprägt hat: die Motzen aus dem Apuseni-Gebirge, die Kalderasch aus dem Siebenbürgischen Becken, die rumänischen Klageweiber aus Maramuresch und die Hutsul-Schäfer aus der Bukowina.

      Quer durch die Karpaten bis hin zum Donaudelta verfolgt Rona die Wurzeln dieser Abstammung, die sie von Herkunft oder Sensibilität her mit den genannten Gemeinschaften verbindet. Was haben diese Ethnien von ihrem rebellischen Instinkt bewahrt, von ihrem freien Geist, ihrer optimistischen Natur und ihrer dichterischen Ader, die Rona noch heute erbeben lässt? Welchen Widerhall findet ihre ferne Geschichte in der Gegenwart?

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