• 27.01.2022
      22:30 Uhr
      Plusminus Das Wirtschaftsmagazin | tagesschau24
       

      Themen:

      • Warum Islandponys für unser billiges Schnitzel bluten müssen
      • Rente und Arbeit – wie Rentner den Fachkräftemangel lindern
      • Medizinprodukte "Made in Germany" – gute Idee, wenn die öffentliche Hand mitspielen würde

      Donnerstag, 27.01.22
      22:30 - 23:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Warum Islandponys für unser billiges Schnitzel bluten müssen
      • Rente und Arbeit – wie Rentner den Fachkräftemangel lindern
      • Medizinprodukte "Made in Germany" – gute Idee, wenn die öffentliche Hand mitspielen würde

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Gunnar Breske
      • Warum Islandponys für unser billiges Schnitzel bluten müssen

      Damit in Deutschland die industrielle Schweinefleischproduktion wie am Fließband funktioniert, werden Hormone von Stuten benötigt. Die sorgen dafür, dass Säue pünktlich trächtig werden und so der Nachschub für die Fleischverarbeitungsbetriebe nicht abreißt. Die Hormone werden mit Methoden gewonnen, die Tierschützer als Quälerei bezeichnen. Das passierte jahrelang in Südamerika. Nachdem das bekannt wurde, sind die Händler auf Islandponys ausgewichen. "Plusminus" hat Originalaufnahmen, die die Qualen der Tiere dokumentieren.

      • Rente und Arbeit – wie Rentner den Fachkräftemangel lindern

      Die Zahl der Menschen, die jenseits der Regelaltersgrenze von derzeit 66 Jahren arbeiten, steigt. Von den 41 Millionen berufstätigen Menschen in Deutschland sind 1,3 Millionen Altersrentner, das sind drei Prozent aller Beschäftigten. Die meisten arbeiten zwar in Minijobs. Aber: schon 286.000 Rentner arbeiten sozialversicherungspflichtig. Ein Plus von 27 Prozent seit 2017. Hinzu kommt eine große Zahl älterer Arbeitnehmer zwischen 64 und 66, die ihr Monatseinkommen um bis zu 45 Prozent steigern können, weil sie neben ihrem Arbeitseinkommen schon Frührente beziehen können.

      • Medizinprodukte "Made in Germany" – gute Idee, wenn die öffentliche Hand mitspielen würde

      Zu Beginn der Pandemie kamen Firmen im Inland dem Wunsch des Staates nach, Medizinprodukte wie FFP2-Masken oder Corona-Schnelltests hier zu produzieren. Das sollte Deutschland autark machen und Lieferengpässe verhindern. Unternehmen investierten Millionen Euro in neue Produktionsanlagen. Das Geld entpuppt sich als Fehlinvestition: Jetzt bleiben die Hersteller auf ihrer Ware sitzen, weil die Hürden in den Ausschreibungen der öffentlichen Hand zu hoch sind. Importe sind billiger und aktuell ausreichend verfügbar. Dabei lässt das strenge deutsche Vergaberecht durchaus andere Lösungen zu. Länder wie Frankreich zeigen, dass es auch anders geht.

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