• 07.12.2022
      11:15 Uhr
      Traumhäuser wiederbesucht Ein Einfamilienhaus mit schwarzer Hülle | ARD alpha
       

      Auch zehn Jahre später sind die Bauherren immer noch der Meinung: Alle Mühe hat sich gelohnt. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob die Fassade nicht zu düster und abweisend wirken würde , sagt die Bauherrin, doch heute finden wir das Haus immer noch klasse. Was hat sich geändert im Leben der Familie? Was würden sie heute gestalterisch anders machen? Wird das Haus ihren Bedürfnissen auch noch im Alter entsprechen? Traumhäuser wiederbesucht hat nachgefragt.

      Mittwoch, 07.12.22
      11:15 - 12:05 Uhr (50 Min.)
      50 Min.

      Auch zehn Jahre später sind die Bauherren immer noch der Meinung: Alle Mühe hat sich gelohnt. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob die Fassade nicht zu düster und abweisend wirken würde , sagt die Bauherrin, doch heute finden wir das Haus immer noch klasse. Was hat sich geändert im Leben der Familie? Was würden sie heute gestalterisch anders machen? Wird das Haus ihren Bedürfnissen auch noch im Alter entsprechen? Traumhäuser wiederbesucht hat nachgefragt.

       

      Wie ein Festtagsgewand schwarz, elegant und alles andere als alltäglich , so beschreibt Architekt Christian Schulz die außergewöhnliche Fassadenverkleidung des Einfamilienhauses in Helmstadt bei Würzburg, das er für eine junge Familie entworfen hat. In der Tat sticht die dunkle Hülle aus Faserzementplatten mit den bündig eingefassten hellen Fensterrahmen aus Aluminium sofort ins Auge. Auch die klare Form des Hauses, ohne Dachüberstände, Balkone oder Erker, zieht die Blicke auf sich. Da auch das Dach mit dunklen Ziegeln gedeckt ist, wirkt der Baukörper sehr einheitlich. In spannungsreichem Kontrast dazu steht der Anbau aus hellem Lärchenholz, in dem das Büro des Bauherrn, eines Schlossermeisters, untergebracht ist.

      Das Bauprojekt war für die junge Familie aus Helmstadt nur möglich, weil sie das Grundstück am Ortsrand geerbt und sehr viel Eigenarbeit geleistet haben. Vater, Brüder, Freunde, Bekannte alle halfen in zahllosen Arbeitsstunden mit. Die Hauptlast jedoch trugen Bauherrin und Bauherr, die über ein Jahr lang nach der Arbeit und am Wochenende auf der Baustelle schufteten. Es gab Momente, da war mir alles zu viel , sagt der Bauherr, und wenn ich heute einen Bagger nur schon höre, läuft es mir eiskalt den Rücken herunter. Doch letztendlich bereut er es nicht, sich auf das Abenteuer Eigenheim eingelassen zu haben.

      Auch zehn Jahre später sind die Bauherren immer noch der Meinung: Alle Mühe hat sich gelohnt. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob die Fassade nicht zu düster und abweisend wirken würde , sagt die Bauherrin, doch heute finden wir das Haus immer noch klasse. Was hat sich geändert im Leben der Familie? Was würden sie heute gestalterisch anders machen? Wird das Haus ihren Bedürfnissen auch noch im Alter entsprechen? Traumhäuser wiederbesucht hat nachgefragt.

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