• 18.05.2022
      15:30 Uhr
      Tierretter im Einsatz ARD alpha
       

      Tagtäglich gehen Tierretter in Braunschweig Hinweisen auf Vernachlässigungen oder Quälereien nach. Dr. Jürgen Grötzschel und seine Kolleg*innen vom Veterinäramt kommen meist unangekündigt, denn es geht ihnen immer um das Wohl der Tiere. Die "Nordreportage" begleitet die Amtstierärzt*innen aus Braunschweig bei ihren Einsätzen. Die Tierretter decken Fälle auf, wo Tiere leiden müssen, und werden dafür in ihrem Job manchmal sogar bedroht.

      Mittwoch, 18.05.22
      15:30 - 16:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Tagtäglich gehen Tierretter in Braunschweig Hinweisen auf Vernachlässigungen oder Quälereien nach. Dr. Jürgen Grötzschel und seine Kolleg*innen vom Veterinäramt kommen meist unangekündigt, denn es geht ihnen immer um das Wohl der Tiere. Die "Nordreportage" begleitet die Amtstierärzt*innen aus Braunschweig bei ihren Einsätzen. Die Tierretter decken Fälle auf, wo Tiere leiden müssen, und werden dafür in ihrem Job manchmal sogar bedroht.

       

      Tagtäglich gehen Tierretter in Braunschweig Hinweisen auf Vernachlässigungen oder Quälereien nach. Dr. Jürgen Grötzschel und seine Kolleg*innen vom Veterinäramt kommen meist unangekündigt, denn es geht ihnen immer um das Wohl der Tiere.

      Die „Nordreportage“ begleitet die Amtstierärzt*innen aus Braunschweig bei ihren Einsätzen. Die Tierretter decken Fälle auf, wo Tiere leiden müssen, und werden dafür in ihrem Job manchmal sogar bedroht.

      Der erste Einsatz: Die Amtstierärzt*innen gehen auf Kontrollbesuch bei einer Familie im Stadtgebiet. Nicht zum ersten Mal. Mutter und Tochter dürfen schon seit Jahren keine Tiere mehr haben. Doch sie halten sich nicht an das Verbot. Jetzt haben die Tierretter Hinweise, dass schon wieder Hunde im Haus leben. Die Amtstierärzt*innen rücken mit der Polizei an, denn freiwillig geben Mutter und Tochter die Tiere nicht heraus.

      Allein in Niedersachsen leben über eine Million Hunde. In Zeiten der Pandemie ist die Zahl der Hundebesitzer*innen sogar um 20 Prozent angestiegen. Aber längst nicht jedes Frauchen oder Herrchen kommt mit den Haustieren zurecht. Für die Amtstierärzt*innen bedeutet das sehr viel Arbeit. Oft stehen sie vor verschlossenen Türen. Doch wenn sie Tierbesitzer*innen nicht antreffen, kommen sie so lange wieder, bis jemand zu Hause ist. Hartnäckigkeit gehört zum Job.

      Die Veterinär*innen haben einen neuen Hinweis auf nicht artgerechte Tierhaltung: In einem Reitstall am Stadtrand sind die Boxen zu klein, die Pferde bekommen nicht genügend Auslauf. Auch hier waren die Tierretter schon mehrmals vor Ort, geändert hat sich kaum etwas.

      Wenige Straßen weiter lebt eine Frau mit zwölf Katzen und mehreren Tauben in ihrer kleinen Wohnung. Die Räume sind eigentlich für Tierhaltung zu klein, doch immer wieder nimmt die Frau Tiere mit nach Hause.

      In ihrem Job ist bei den Veterinär*innen Fingerspitzengefühl gefragt, nicht nur für die Tiere, auch für die Menschen. Und dabei stoßen die Tierretter nicht immer auf Verständnis.

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