• 24.09.2022
      15:30 Uhr
      Die Nordreportage: Fährfrauen zwischen Ost und West Radio Bremen TV
       

      Zwei besondere Frauen, eine besondere Fähre und ein Fluss mit großer Geschichte: Auf der Elbfähre "Amt Neuhaus" sorgen Betreiberin Petra Wilhelm und ihre Auszubildende Gaby Renz täglich für gute Stimmung. Die meisten Fahrgäste kennt Petra Wilhelm persönlich. Täglich fährt sie auf dem ehemaligen deutsch-deutschen Grenzfluss hin und her. Dabei gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Ost und West, doch das war nicht immer so.
      "Die Nordreportage" ist Teil des NDR Themenschwerpunktes "30 Jahre grenzenlos - Wir im Norden".

      Samstag, 24.09.22
      15:30 - 16:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Zwei besondere Frauen, eine besondere Fähre und ein Fluss mit großer Geschichte: Auf der Elbfähre "Amt Neuhaus" sorgen Betreiberin Petra Wilhelm und ihre Auszubildende Gaby Renz täglich für gute Stimmung. Die meisten Fahrgäste kennt Petra Wilhelm persönlich. Täglich fährt sie auf dem ehemaligen deutsch-deutschen Grenzfluss hin und her. Dabei gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Ost und West, doch das war nicht immer so.
      "Die Nordreportage" ist Teil des NDR Themenschwerpunktes "30 Jahre grenzenlos - Wir im Norden".

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Leitung Susanne Wachhaus
      Redaktion Thomas Fischer
      Produktion Frederik Keunecke
      Autor Johann Ahrends

      "Die Nordreportage" ist Teil des NDR Themenschwerpunktes "30 Jahre grenzenlos - Wir im Norden". 30 Jahre nach dem Mauerfall begleitet sie zwei Fährfrauen auf dem ehemaligen Grenzfluss im Hier und Jetzt und blickt in die Vergangenheit.

      Zwei besondere Frauen, eine besondere Fähre und ein Fluss mit großer Geschichte: Auf der Fähre "Amt Neuhaus" sorgen Betreiberin Petra Wilhelm und ihre Auszubildende Gaby Renz täglich für gute Stimmung.

      "Für mich ist das mehr als ein Job. Die Fähre ist mein zweites Zuhause", sagt Petra. Die meisten Fahrgäste kennt sie inzwischen persönlich. Täglich fährt sie auf dem ehemaligen deutsch-deutschen Grenzfluss hin und her. Dabei gibt es längst keinen Unterschied mehr zwischen Ost und West. Auf der Fähre sind alle Passagiere gleich, von morgens um fünf bis abends um 23 Uhr.

      Das war nicht immer so: Als die Elbfähre zwischen Bleckede und Neu-Bleckede nach dem Mauerfall wieder in Betrieb gegangen ist, war Petra Wilhelm gleich zur Stelle. Sie bekam dort 1990 einen Aushilfsjob als Kassiererin und pendelte fortan täglich zwischen Ost und West. Jetzt sind 30 Jahre vergangen. Petra Wilhelm ist immer noch da, nun als Betreiberin der Fähre.

      Als junger Mensch erlebte sie den Kalten Krieg jeden Tag hautnah. Petra war Tierpflegerin und versorgte im Sperrgebiet Kühe und Kälber. "Ich hatte verschiedene Passierscheine und war immer von Soldaten mit geladenen Gewehren umgeben", erzählt Petra Wilhelm.

      Spektakulär war ein Grenzkonflikt im Jahre 1966, als ein DDR-Grenzboot ein bundesdeutsches Schiff abdrängte. Noch heute gibt es Fahrgäste in Bleckede, die von der damaligen Zeit erzählen können.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Samstag, 24.09.22
      15:30 - 16:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 27.01.2023