• 01.10.2022
      07:30 Uhr
      Sehen statt Hören Magazin in Gebärdensprache | Radio Bremen TV
       

      Der Internationale Tag der Gebärdensprache findet jedes Jahr am 23. September statt. Ziel ist es, an diesem Tag auf die Bedeutung der Gebärdensprache und die Notwendigkeit barrierefreier Kommunikation aufmerksam zu machen. Sehen statt Hören fasst zusammen, was sich in den letzten Jahren in Sachen Gebärdensprache und Inklusion getan hat - aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.

      Samstag, 01.10.22
      07:30 - 08:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Der Internationale Tag der Gebärdensprache findet jedes Jahr am 23. September statt. Ziel ist es, an diesem Tag auf die Bedeutung der Gebärdensprache und die Notwendigkeit barrierefreier Kommunikation aufmerksam zu machen. Sehen statt Hören fasst zusammen, was sich in den letzten Jahren in Sachen Gebärdensprache und Inklusion getan hat - aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.

       

      Weltweit existieren rund 7.000 Sprachen – davon gehen Forscher der Max-Planck-Gesellschaft aus. Und es werden immer wieder neue entdeckt. Wie sieht es dabei mit Gebärdensprachen aus? Es gibt mehr als 200 verschiedene, die von über 70 Millionen gehörloser Menschen weltweit verwendet werden. Anerkannt sind davon bislang nur 67 – die Deutsche Gebärdensprache gehört erfreulicherweise dazu. Und das seit 20 Jahren.

      Gehörlose sehen sich überwiegend als sprachliche Minderheit. Und: Gehörlosigkeit wird immer noch als Behinderung angesehen. Wer entscheidet also in einer Gesellschaft, was normal ist? Welche Bedeutung haben Diversität und Vielfalt? Und ändern sich die gesellschaftlichen Strukturen – vor allem durch den offeneren Umgang mit Andersartigkeit? Konsens ist, dass gesellschaftliche Veränderungen am besten bei den Jüngsten beginnen – um so eine „neue Normalität“ von klein auf zu ermöglichen.

      In bislang drei Ismaninger Inklusionsgesprächen wurden all diese Themen mit verschiedenen Expertinnen und Experten besprochen. Außerdem hat Sehen statt Hören einen Blick in die Schulen geworfen, ob und welche Auswirkung die Empfehlung der Kultusministerkonferenz (KMK) vom Oktober 2021 zur Einführung des Unterrichtsfaches Deutsche Gebärdensprache hat.

      Willkommen bei "Sehen statt Hören" - der einzigen Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im "Off", sondern im "On" werden hier die Inhalte präsentiert - mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln.

      Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen.

      In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.

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      Samstag, 01.10.22
      07:30 - 08:00 Uhr (30 Min.)
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