• 24.05.2022
      11:30 Uhr
      Die Nordreportage: THW im Großeinsatz Gegen Stürme und Brände | NDR Fernsehen
       

      Ob Großbrand, Bombenentschärfung oder Sturmschäden: Das Technische Hilfswerk unterstützt die Feuerwehr und die Polizei bei ihren Aufgaben. Dafür sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer jede Woche 15 bis 20 Stunden im Einsatz, nach Feierabend und am Wochenende. Allein in Niedersachsen packen 10.000 Menschen mit an. Bundesweit sind es sogar fast 80.000. "Die Nordreportage" begleitet Jasmin Kolschen und Daniel Schmock aus Niedersachsen in ihrem Dienst für die Allgemeinheit.

      Dienstag, 24.05.22
      11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Ob Großbrand, Bombenentschärfung oder Sturmschäden: Das Technische Hilfswerk unterstützt die Feuerwehr und die Polizei bei ihren Aufgaben. Dafür sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer jede Woche 15 bis 20 Stunden im Einsatz, nach Feierabend und am Wochenende. Allein in Niedersachsen packen 10.000 Menschen mit an. Bundesweit sind es sogar fast 80.000. "Die Nordreportage" begleitet Jasmin Kolschen und Daniel Schmock aus Niedersachsen in ihrem Dienst für die Allgemeinheit.

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Leitung Joachim Grimm
      Redaktion Thomas Fischer
      Produktion Ulrike Gädke
      Autor Stefan Lütke Wissing

      Syke bei Bremen, zwei Uhr am Morgen: Eine riesige Halle steht in Flammen. Feuerwehrleute aus der Umgebung versuchen seit Stunden, den Großbrand zu löschen. An ihrer Seite: 40 Freiwillige des THW, der Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes. Die Feuerwehr hat die Techniker*innen am Abend angefordert: Mit ihren schweren Geräten sollen sie das einstürzende Hallendach und zerstörte Wände aus dem Weg räumen.

      Eine der THW-Helfer*innen ist Jasmin Kolschen aus dem niedersächsischen Bassum. "Das ist ein riskanter Job hier und nicht einfach", sagt die 23-Jährige. "Unsere Bagger- und Radlader-Fahrer müssen im Grunde in die brennende und verqualmte Halle rein. Aber ihre Arbeit ist wichtig, denn nur dadurch bekommen die Feuerwehrleute freien Zugang zu den immer wieder aufflackernden Glutnestern."

      Die Bergungsexpertin hat am Vortag schon acht Stunden lang in ihrem Hauptberuf als Industriemechanikerin gearbeitet. Jetzt schlägt sie sich hier zusätzlich die Nacht um die Ohren. Freiwillig und im Dienst der Allgemeinheit. Ihr Engagement im THW, dem Technischen Hilfswerk, ist ehrenamtlich. "Ich mache das, weil ich gerne helfe und weil ich hier viele spannende Situationen erlebe", sagt die technikbegeisterte junge Frau. "Außerdem gibt es bei uns im THW eine tolle Kameradschaft."

      Auch Daniel Schmock aus Osnabrück opfert viel Freizeit, um der Bevölkerung in Notlagen zu helfen. An diesem Tag unterstützt er als THW-Einsatzleiter mit seinen Leuten die Osnabrücker Polizei bei der Evakuierung von mehreren Tausend Menschen. Die müssen wegen einer Bombenentschärfung ihre Häuser verlassen. Im Hauptberuf arbeitet der 31-Jährige als Ausbilder in einem Stahlwerk. Für das THW ist Daniel jede Woche zusätzlich 15 bis 20 Stunden im Einsatz, nach Feierabend und am Wochenende, natürlich ebenfalls ehrenamtlich. "Ich bin seit meiner Kindheit im Technischen Hilfswerk", erzählt er. "Und ich find` das immer wieder herausfordernd und auch richtig wichtig, denn ohne unsere technische Unterstützung wären Feuerwehr und Polizei oft überfordert."

      So wie Jasmin und Daniel engagieren sich viele Deutsche im Technischen Hilfswerk. Allein in Niedersachsen packen 10.000 Menschen ehrenamtlich mit an. Bundesweit sind es sogar fast 80.000.

      "Die Nordreportage" ist dabei, wenn Jasmin Kolschen, Daniel Schmock und ihre Mitstreiter*innen im Dienst der Allgemeinheit ins Feuer gehen, Bombenentschärfern helfen und gegen den Sturm kämpfen.

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