• 09.12.2021
      11:45 Uhr
      made in Südwest Mode aus dem Container - Robin Balser kämpft gegen Fast Fashion | SWR Fernsehen BW
       

      Robin Balser aus dem rheinhessischen Bodenheim verkauft Secondhand-Kleidung. Tonnenweise und in halb Europa. Wer dabei an muffige, alte Pullover aus Omas Mottenkiste denkt, liegt falsch.
      Die Klamotten sind genauso hip wie die Verkaufs-Events, die Balsers Firma "Vinokilo" veranstaltet. Umrahmt von DJ-Musik und veganer Food-Truck-Verpflegung locken sie oft tausende von modebewussten Kundinnen und Kunden an - auf der Suche nach besonderen Unikaten: Gezahlt wird nicht für das einzelne Kleidungsstück, sondern pro Kilogramm.

      Donnerstag, 09.12.21
      11:45 - 12:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Robin Balser aus dem rheinhessischen Bodenheim verkauft Secondhand-Kleidung. Tonnenweise und in halb Europa. Wer dabei an muffige, alte Pullover aus Omas Mottenkiste denkt, liegt falsch.
      Die Klamotten sind genauso hip wie die Verkaufs-Events, die Balsers Firma "Vinokilo" veranstaltet. Umrahmt von DJ-Musik und veganer Food-Truck-Verpflegung locken sie oft tausende von modebewussten Kundinnen und Kunden an - auf der Suche nach besonderen Unikaten: Gezahlt wird nicht für das einzelne Kleidungsstück, sondern pro Kilogramm.

       

      Robin Balser aus dem rheinhessischen Bodenheim verkauft Secondhand-Kleidung. Tonnenweise und in halb Europa. Wer dabei an muffige, alte Pullover aus Omas Mottenkiste denkt, liegt falsch. Die Klamotten sind genauso hip wie die Verkaufs-Events, die Balsers Firma "Vinokilo" veranstaltet. Umrahmt von DJ-Musik und veganer Food-Truck-Verpflegung locken sie oft tausende von modebewussten Kundinnen und Kunden an - auf der Suche nach besonderen Unikaten: Gezahlt wird nicht für das einzelne Kleidungsstück, sondern pro Kilogramm.

      Seine Ware bezieht das junge Unternehmen aus Sortieranlagen in ganz Europa, in denen der weggeworfene Inhalt von Kleider-Containern landet. Statt "Fast Fashion" mit immer neuen Kollektionen zu befeuern, spart das Angebot von "Vinokilo" wertvolle Ressourcen und schont die Umwelt. "Wir wollen ein Zeichen setzen, dass nachhaltige Mode möglich ist. Kunden müssen nicht alle paar Wochen neue Kleidung kaufen, die unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde", sagt Gründer Robin Balser.

      Doch Corona hatte das Start-up zu einer Vollbremsung gezwungen. In nur wenigen Ländern und über den Onlineshop konnte das Unternehmen noch Kleider verkaufen. Die Einnahmen brachen ein. "Wir haben das Schlimmste überstanden. Aber jetzt ist es extrem wichtig, dass die Expansion ins Ausland gut klappt", sagt Robin Balser.

      Balser plant dafür ein mehrtägiges Event in Paris - zusammen mit einem französischen Unternehmen, das nachhaltig angebaute Pflanzen verkauft. Ob die modebewussten Französinnen und Franzosen das Konzept von Vinokilo gut finden, muss sich jedoch erst noch zeigen.

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