• 22.01.2022
      18:15 Uhr
      Westart Moderation: Siham El-Maimouni | WDR Fernsehen
       

      Themen:

      • Leuchtspektakel in der Provinz: das Festival "Lichtsicht 7" in Bad Rothenfelde
      • Shootingstar aus Düsseldorf: der Schauspieler und Tänzer Eugene Boateng
      • Ende in Sicht: Ronja von Rönnes neuer Roman über Depressionen
      • Ruhrgebietschronist trifft Kulturlegende: Rudolf Holtappel und Walter Kurowski in Oberhausen
      • Museum für zwei Filmpioniere: das neue Murnau & Massolle Forum in Bielefeld

      Samstag, 22.01.22
      18:15 - 18:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Leuchtspektakel in der Provinz: das Festival "Lichtsicht 7" in Bad Rothenfelde
      • Shootingstar aus Düsseldorf: der Schauspieler und Tänzer Eugene Boateng
      • Ende in Sicht: Ronja von Rönnes neuer Roman über Depressionen
      • Ruhrgebietschronist trifft Kulturlegende: Rudolf Holtappel und Walter Kurowski in Oberhausen
      • Museum für zwei Filmpioniere: das neue Murnau & Massolle Forum in Bielefeld

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Siham El-Maimouni

      Themen:

      • Leuchtspektakel in der Provinz: das Festival "Lichtsicht 7" in Bad Rothenfelde

      Es ist ein weltweit einzigartiges Kunstprojekt: Jeden Abend verwandeln sich die beiden Gradierwerke im Kurpark von Bad Rothenfelde in eine riesige Projektionsfläche für internationale Lichtkunst. 38 Beamer zaubern auf die über einen Kilometer langen Schwarzdornwände Werke von 25 Künstlerinnen und Künstler, darunter Refik Anadol, Julius von Bismarck, Simon Weckert und Lu Yang. Der Galerist Paul Anczykowski hat die "Lichtsicht" gemeinsam mit einem kunstbegeisterten Unternehmer ins Leben gerufen. Mittlerweile findet das Festival als Triennale im Drei-Jahres-Rhythmus statt. Seine Strahlkraft bringt auch Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni zum Staunen. Der Kunstparcours ist noch bis zum 20. Februar jeden Abend ab 17.30 Uhr geöffnet.

      • Shootingstar aus Düsseldorf: der Schauspieler und Tänzer Eugene Boateng

      Er ist Schauspieler, Model, Choreograf und Tänzer: Eugene Boateng. 1985 wurde er als Sohn ghanaischer Eltern in Düsseldorf geboren (nein, nicht verwandt mit Jérôme Boateng) und wuchs in der Kiefernstraße auf. Dort, mitten im Zentrum der Off-Kultur, hat er auch mit dem Tanztraining begonnen. Das bunte Miteinander in der Kiefernstraße habe ihn inspiriert, sagt er. Er arbeitete mit Musikern wie Kool Savas, Tocotronic oder Jan Delay zusammen, nahm Schauspiel- und Gesangsunterricht in Berlin und trat in verschiedenen Theaterproduktionen auf. 2015 übernahm er erstmals eine Filmrolle. Im vergangenen Jahr kam "Borga" in die Kinos. Eugene Boateng spielt darin den jungen Ghanaer Kojo, der sich in Deutschland ein besseres Leben erhofft. Für diese Rolle bekam er den Deutschen Schauspielpreis. Und im November 2021 feierte er seine Premiere als Fernsehkommissar im Flensburg-Krimi der ARD. Westart über einen Künstler, der noch viel vorhat.

      • Ende in Sicht: Ronja von Rönnes neuer Roman über Depressionen

      Zwei Frauen, denen der Tod näher ist als das Leben: Die 69-jährige Hella und die 15-jährige Juli sind die Heldinnen in Ronja von Rönnes neuem Roman "Ende in Sicht". Die beiden begegnen sich, als Hella zum Sterben in die Schweiz fährt und Juli beim Sprung von der Autobahnbrücke ausgerechnet vor Hellas altem Passat landet. Auf dem gemeinsamen Roadtrip durch Deutschland nähern sich die beiden sehr unterschiedlichen Frauen einander an. "Ende in Sicht" ist ein melancholisch-lakonisches Buch über eine Krankheit, an der Ronja von Rönne selbst leidet. Sie hat es nicht wegen, sondern trotz ihrer Depressionen geschrieben. Westart spricht mit ihr über die Verzweiflung am Leben und das Aufbäumen dagegen, auf das sie stolz ist.

      • Ruhrgebietschronist trifft Kulturlegende: Rudolf Holtappel und Walter Kurowski in Oberhausen

      Rauchende Schlote, streikende Kumpels mit schwarz verschmierten Gesichtern, kahle Haldenlandschaften vor monströsen Hochöfen - der Fotograf Rudolf Holtappel und der Grafiker Walter Kurowski haben unser Bild vom Ruhrgebiet entscheidend geprägt. Dabei hatten die beiden Künstler einen ganz unterschiedlichen Blick auf die Region. Rudolf Holtappel fotografierte Industriekulissen ebenso wie Kaufhäuser und Theater, porträtierte Städte und arbeitete als Bildjournalist. Walter Kurowski, Zeichner, Musiker und Oberhausener Kulturlegende, engagierte sich mit seinen gesellschaftskritischen Karikaturen und Plakaten im Kampf für die Rechte der Arbeiter. Jetzt sind die Werke der beiden erstmals gemeinsam zu sehen. Die Ausstellung in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen ist vom 23. Januar bis zum 8. Mai geöffnet.

      • Museum für zwei Filmpioniere: das neue Murnau & Massolle Forum in Bielefeld

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