• 18.08.2022
      10:35 Uhr
      Die Pontinischen Inseln hr-fernsehen
       

      Pontinische Inseln - unverfälschtes Italien, traumhafte Buchten und viel Prominenz. Kaum zu glauben, dass es im Urlaubsland Italien noch Ziele gibt, die kaum jemand kennt. Und so könnte man fast meinen, dass die Italiener die Pontinischen Inseln vor dem Rest der Welt verstecken möchten, um sie ganz für sich zu haben. Verständlich wäre es, lässt es sich doch auf der kleinen Inselgruppe im Thyrrenischen Meer zwischen Rom und Neapel nicht nur herrlich Urlaub machen, hier entdeckt man auch noch ein Stück unverfälschtes Italien.

      Donnerstag, 18.08.22
      10:35 - 11:20 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Pontinische Inseln - unverfälschtes Italien, traumhafte Buchten und viel Prominenz. Kaum zu glauben, dass es im Urlaubsland Italien noch Ziele gibt, die kaum jemand kennt. Und so könnte man fast meinen, dass die Italiener die Pontinischen Inseln vor dem Rest der Welt verstecken möchten, um sie ganz für sich zu haben. Verständlich wäre es, lässt es sich doch auf der kleinen Inselgruppe im Thyrrenischen Meer zwischen Rom und Neapel nicht nur herrlich Urlaub machen, hier entdeckt man auch noch ein Stück unverfälschtes Italien.

       

      Die Pontinischen Inseln liegen vor der Küste Roms: Sie sind ein angesagtes Reiseziel der Italiener, außerhalb des Landes gelten sie noch als Geheimtipp. Sie zeigen Italien wie aus dem Bilderbuch: pastellfarbene Häuser, kleine Fischerboote, einsame Sandstrände und türkisblaues Meer.

      Ponza heißt die größte Insel des Archipels. Hier ankern die Schönen und Reichen der High Society mit ihren Jachten in den Buchten, flanieren die Promenade entlang oder besuchen die Feinschmeckerlokale.

      Das Wechselspiel zwischen dem Luxus der Gäste und dem einfachen Leben der Fischer macht den Reiz von Ponza aus. Die Inselbewohner sind fromme Katholiken und verehren den Heiligen San Silverio. Ihren Schutzpatron feiern sie jedes Jahr mit einem Fest. Höhepunkt ist eine Prozession, die aufs Meer führt.

      Für Ventotene, die zweitgrößte Insel des Archipels, ist Santa Candida die Schutzpatronin. Ihr zu Ehren veranstalten die Inselbewohner im September ein Fest, bei dem sie selbst gebastelte Heißluftballons steigen lassen. Auf Ponza isst man, was das Meer hergibt, wie Thun- und Schwertfisch; auf Ventotene dagegen schätzt man, was auf dem Land gedeiht, zum Beispiel Linsen.

      Ventotene ist ein Naturparadies. Ornithologen kommen hierher, um die Flugrouten von Zugvögeln zu erforschen, denn die Insel ist eine der ersten Landemöglichkeiten für die Tiere nach dem Flug über das Meer.

      Abstecher führen außerdem auf die zwei unbewohnten Inseln Palmarola, ein Naturparadies, und Santo Stefano, eine ehemalige Gefängnisinsel.
      Der Film stellt Menschen vor, die dem Zuschauer die Besonderheiten der Inseln näher bringen: einen Taxifahrer, der Urlauber durch die engen Gassen steuert, eine Kellnerin aus einem Nobelrestaurant, einen Fischer, einen Felsenputzer, der die Steilküste sichert, einen Stammgast, der eine Höhlenwohnung auf Ponza besitzt, den Inhaber einer außergewöhnlichen Buchhandlung auf Ventotene sowie ein Mädchen, das sich nicht vorstellen kann, seine geliebte Insel jemals zu verlassen.

      Ein Film von Susanne Gebhardt

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