• 05.07.2022
      23:30 Uhr
      nachtlinie extra Olympia 72 | BR Fernsehen
       

      50 Jahre ist es her, als in München die Olympischen Spiele 1972 stattfanden. Wie kam die Stadt dazu, Austragungsort für die Olympischen Spielen 1972 zu werden? Welche Bedeutung hatten die Olympischen Spiele für die Stadt und das Umland? Wie veränderten sie Stadt und Land? Und was ist geblieben von diesem großen Ereignis, dem menschenfreundlichen Geist, der diesem Sportfest zugrunde lag?
      Darüber spricht Gastgeber Andreas Bönte in seiner Sendung "nachtlinie extra Olympia 72“ mit der Stadtforscherin und Kulturwissenschaftlerin Dr. Simone Egger und mit dem Sieger der Goldmedaille im Speerwurf 1972, Klaus Wolfermann.

      Dienstag, 05.07.22
      23:30 - 00:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      50 Jahre ist es her, als in München die Olympischen Spiele 1972 stattfanden. Wie kam die Stadt dazu, Austragungsort für die Olympischen Spielen 1972 zu werden? Welche Bedeutung hatten die Olympischen Spiele für die Stadt und das Umland? Wie veränderten sie Stadt und Land? Und was ist geblieben von diesem großen Ereignis, dem menschenfreundlichen Geist, der diesem Sportfest zugrunde lag?
      Darüber spricht Gastgeber Andreas Bönte in seiner Sendung "nachtlinie extra Olympia 72“ mit der Stadtforscherin und Kulturwissenschaftlerin Dr. Simone Egger und mit dem Sieger der Goldmedaille im Speerwurf 1972, Klaus Wolfermann.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Andreas Bönte

      50 Jahre ist es her, als in München die Olympischen Spiele 1972 stattfanden. Es war ein großes Ereignis in jeder Hinsicht und eine Chance zu zeigen, wie weltoffen und freundlich Deutschland geworden war.

      "Wir wollen heitere, unpathetische Spiele“, hat der Designer Otl Aicher gesagt. Um sich klar abzugrenzen zu den Olympischen Spielen von Berlin, dem Geist von 1936 und der Propaganda-Ästhetik der Nationalsozialisten, sind die Farben Schwarz, Rot, Gold tabu. Stattdessen setzt Otl Aicher auf ein freundliches Farbsystem, auf Silber, Hellgrün und Lichtblau. Der Chefdesigner ist für das Erscheinungsbild der Olympischen Sommerspiele 1972 verantwortlich, von Dackel Waldi bis zur Brotzeitverpackung. Und dazu erfindet Otl Aicher eine international verständliche Bildsprache: seine Piktogramme werden legendär.

      Das Architektenbüro Günter Behnisch und der Ingenieur Frei Otto schaffen mit der geschwungen Zeltdachkonstruktion aus Acrylglas für das Stadion ein Bauwerk, das zu einem der Wahrzeichen Münchens geworden ist. Der Landschaftsarchitekt Günther Grzimek formt aus dem Gelände und den dort deponierten Kriegstrümmern der Stadt einen Park, der von allen Menschen gleichermaßen für Spiel, Sport und Erholung bis heute genutzt wird.

      Bevor das furchtbare Attentat durch palästinensische Terroristen bei dem 17 Menschen sterben sich wie ein Schatten auf diese, bis dahin so heiteren Spiele legte, hatte sich die Stadt München, ihrer Rolle als Gastgeberin stets bewusst, mit großem Einsatz auf dieses Weltereignis vorbereitet.

      Wie kam München dazu, Austragungsort für die Olympischen Spielen 1972 zu werden? Welche Bedeutung hatten die Olympischen Spiele für die Stadt und das Umland? Wie veränderten sie Stadt und Land? Und was ist geblieben von diesem großen Ereignis, dem menschenfreundlichen Geist, der diesem Sportfest zugrunde lag?

      Darüber spricht Gastgeber Andreas Bönte in seiner Sendung "nachtlinie extra Olympia 72“ mit der Stadtforscherin und Kulturwissenschaftlerin Dr. Simone Egger und mit dem Sieger der Goldmedaille im Speerwurf 1972, Klaus Wolfermann.

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