• 17.05.2022
      22:45 Uhr
      nachtlinie extra 500 Jahre Fuggerei | BR Fernsehen
       

      Sie gilt als einzigartiges Projekt: Die Fuggerei. Die älteste Sozialsiedlung der Welt steht in Augsburg und sie feiert nun ihr 500-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass reist Andreas Bönte in die bayerische Fuggerstadt und trifft Alexander Graf Fugger von Babenhausen.
      Der Vorsitzende des Fuggerschen Familienseniorats führt Andreas Bönte zu spannenden Plätzen: Zum Beispiel in die berühmte Fugger-Siedlung oder auch zum Jubiläumspavillon, an dem beide über die "Fuggerei der Zukunft" sprechen. Das Projekt "Fuggerei Next500" will für die Zukunft die Gründung ähnlicher Sozialprojekte anregen.

      Dienstag, 17.05.22
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Sie gilt als einzigartiges Projekt: Die Fuggerei. Die älteste Sozialsiedlung der Welt steht in Augsburg und sie feiert nun ihr 500-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass reist Andreas Bönte in die bayerische Fuggerstadt und trifft Alexander Graf Fugger von Babenhausen.
      Der Vorsitzende des Fuggerschen Familienseniorats führt Andreas Bönte zu spannenden Plätzen: Zum Beispiel in die berühmte Fugger-Siedlung oder auch zum Jubiläumspavillon, an dem beide über die "Fuggerei der Zukunft" sprechen. Das Projekt "Fuggerei Next500" will für die Zukunft die Gründung ähnlicher Sozialprojekte anregen.

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Andreas Bönte

      Sie gilt als einzigartiges Projekt: Die Fuggerei. Die älteste Sozialsiedlung der Welt steht in Augsburg und sie feiert nun ihr 500-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass reist Andreas Bönte in die bayerische Fuggerstadt und trifft Alexander Graf Fugger von Babenhausen.

      Der Vorsitzende des Fuggerschen Familienseniorats führt Andreas Bönte zu spannenden Plätzen: Zum Beispiel in die berühmte Fugger-Siedlung oder auch zum Jubiläumspavillon, an dem beide über die "Fuggerei der Zukunft" sprechen. Das Projekt "Fuggerei Next500" will für die Zukunft die Gründung ähnlicher Sozialprojekte anregen.

      Die Augsburger Fuggerei mit ihren 62 ockerfarbenen malerischen Häuschen und 142 Wohnung wurde im Jahr 1421 vom reichen Augsburger Kaufmann Jakob Fugger gegründet. Noch immer dürfen in der Fuggerei rund 150 bedürftige Augsburger Bürgerinnen und Bürger katholischen Glaubens für eine symbolische Miete leben. Die Jahreskaltmiete beträgt gerade mal 88 Cent.

      Eine der Bedingungen, hier leben zu dürfen, ist nach wie vor: dreimal täglich soll für die Stiftungsfamilie gebetet werden. Wie innovativ der soziale Gedanke von Jakob Fugger bereits in der Zeit der Renaissance war, zeigt die Zukunftsfähigkeit der Idee: Zum 500-jährigen Jubiläum wurde erstmals eine Formel abgeleitet, die als DNA für Sozialsiedlungen der Zukunft dienen kann.

      Der Fuggerei-Code wurde erstmals zum Jubiläum 2021 formuliert und lautet: "Dieser Ort ist ein kuratierter Lebensraum für die Ewigkeit. Für eine minimale spirituelle und monetäre Gegenleistung ermächtigt die Stiftung Bedürftige in der Region, ein selbstbestimmtes Leben in Würde zu führen."

      Der Fuggerei-Code fasst so die besonderen Eigenschaften der Fuggerei zusammen und ist zugleich eine Anleitung, wie Fuggereien der Zukunft – auch in anderen Ländern und Kulturen – entstehen können. Maßgabe ist, dass Lösungen für globale Herausforderungen wie Selbstbestimmung und Würde gestärkt werden, Bedürftigkeit gemeistert wird, humanistische Werte garantiert werden sowie Lebensraum geschaffen wird. Im `Fuggerei NEXT500 Pavillon´ auf dem Augsburger Rathausplatz werden bereits gestartete Projekte in einer Ausstellung präsentiert.

      Mit Persönlichkeiten, die etwas zu sagen haben, die aus ihrem bewegten und bewegenden Leben erzählen, möchten wir diesen Moment erleben - in einer Situation, in der man die Gedanken auf eine besondere Weise schweifen lassen kann: in einer Trambahn, die uns durch das Herz einer Stadt führt.

      In der Sendung "nachtlinie" des BR Fernsehen setzt Andreas Bönte eine sehr persönliche, offene Gesprächskultur fort.

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