• 13.12.2021
      23:05 Uhr
      Weltspiegel extra: Sebastian Kurz - Aufstieg und Fall eines Politstars Film von Christian Limpert und Nikolaus Neumaier | Das Erste
       

      Sebastian Kurz war ein Politiker, der lange Zeit in konservativen Kreisen als politischer Superstar und Überflieger gehandelt wurde. Wir blicken zurück auf eine beispiellose Karriere und erzählen, wie Sebastian Kurz zum allmächtigen ÖVP Chef, jüngsten österreichischen Bundeskanzler und auch zur Gallionsfigur der Konservativen in ganz Europa aufsteigen konnte, und wieso er letztlich scheiterte.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 13.12.21
      23:05 - 23:20 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      VPS 00:04

      Sebastian Kurz war ein Politiker, der lange Zeit in konservativen Kreisen als politischer Superstar und Überflieger gehandelt wurde. Wir blicken zurück auf eine beispiellose Karriere und erzählen, wie Sebastian Kurz zum allmächtigen ÖVP Chef, jüngsten österreichischen Bundeskanzler und auch zur Gallionsfigur der Konservativen in ganz Europa aufsteigen konnte, und wieso er letztlich scheiterte.

       

      Der Film beginnt mit dem erwarteten, aber dennoch überraschenden Rückzug Kurz‘ von allen politischen Ämtern am 2.12.2021 und endet mit dem Hinweis, dass er sich nun um seine Familie kümmern wolle. Der Aufstieg des Politstars wurde von Anfang an systematisch als Projekt „Ballhausplatz“ mit dem Ziel des Einzugs in das Kanzleramt geplant und umgesetzt. Kurz schaffte es im Handumdrehen vom 24jährigen Staatssekretär, zum Außenminister, Parteichef und schließlich zum jüngsten Bundeskanzler der Alpenrepublik mit 31 Jahren. Der Film zeigt das Netzwerk um Sebastian Kurz: loyale Mitarbeiter für die Message Control aus dem Kanzleramt, aber auch Mitstreiter aus der Jungen ÖVP, mit denen Kurz die Partei umfärbte, damit aus der verstaubten ÖVP die jungdynamischen Türkisen, bzw. „die neue Volkspartei“ werden sollte.

      Der Film stellt die Ursachen für sein Scheitern dar. Durchsuchungen in der Parteizentrale und im Kanzleramt zogen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Korruption und Untreue nach sich. Der Vorwurf: Der Aufstieg wurde erst möglich durch geschönte, über Steuergelder finanzierte Umfragen und gekaufte Zeitungsberichte, - was einer Bankrotterklärung demokratischer Werte gleichkäme.
      Dazu Einschätzungen des ehemaligen ÖVP Vorsitzenden und Vorgängers im Amt des Bundeskanzlers, Christian Kern von der SPÖ, der ÖVP-Politikerin Elisabeth Köstinger, einer Insiderin des Systems Kurz, und des Politikanalysten Thomas Hofer.

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