• 20.08.2022
      06:20 Uhr
      TierART: Vögel Eine animalische Kunstgeschichte mit Aurel Mertz | 3sat
       

      Ob die Taube als Symbol des Friedens und der Liebe, die Eule als Ausdruck von Weisheit oder der Pfau als eitelstes aller Lebewesen: Vögel mussten schon immer als Symbole herhalten.

      Wer sich mit Vögeln identifiziert, der träumt davon, frei zu sein, davon zu fliegen, den irdischen Zwängen auf immer zu entkommen. In dieser Folge setzt Aurel Mertz an zu einem Erkundungsflug durch die ambivalente Beziehung des Menschen zum fliegenden Federvieh.

      Samstag, 20.08.22
      06:20 - 07:00 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo

      Ob die Taube als Symbol des Friedens und der Liebe, die Eule als Ausdruck von Weisheit oder der Pfau als eitelstes aller Lebewesen: Vögel mussten schon immer als Symbole herhalten.

      Wer sich mit Vögeln identifiziert, der träumt davon, frei zu sein, davon zu fliegen, den irdischen Zwängen auf immer zu entkommen. In dieser Folge setzt Aurel Mertz an zu einem Erkundungsflug durch die ambivalente Beziehung des Menschen zum fliegenden Federvieh.

       

      Ob die Taube als Symbol des Friedens und der Liebe, die Eule als Ausdruck von Weisheit oder der Pfau als eitelstes aller Lebewesen: Vögel mussten schon immer als Symbole herhalten.

      Wer sich mit Vögeln identifiziert, der träumt davon, frei zu sein, davon zu fliegen, den irdischen Zwängen auf immer zu entkommen. In dieser Folge setzt Aurel Mertz an zu einem Erkundungsflug durch die ambivalente Beziehung des Menschen zum fliegenden Federvieh.

      Von Michelangelos "Leda mit dem Schwan" über Pablo Picassos "Friedenstaube" bis hin zu Rebecca Horns "Pfauenmaschine": Die Kunst ist ein begeisterter Wegbegleiter des Vogels, die gefiederten Kreaturen inspirieren Künstlerinnen und Künstler durch alle Epochen hinweg.

      Doch das Verhältnis zum gefiederten Wesen ist nicht nur freundschaftlicher Natur. Der Mensch hat den Vogel angekettet und in Käfige gesperrt, um das Symbol für Freiheit ständig bei sich zu haben. Die deutsch-iranische Künstlerin Yalda Afsah beispielsweise setzt sich in ihren Video-Arbeiten mit dem Machtverhältnis von Mensch und Vogel auseinander und lädt damit zu einem überfälligen Diskurs für ein neues Miteinander ein.

      Ob Hund, Katze, Pferd, Vogel oder Spinne - Tiere haben Künstler weltweit schon immer fasziniert, sie sind seit Menschengedenken Thema in der bildenden Kunst. Und in ihrer Darstellung lernt man immer auch etwas über die, die sie abbildeten: die Menschen.

      Angefangen von den ersten Höhlenmalereien über die Darstellung gefährlicher Bestien im Mittelalter, und klassische so genannte "Tierstücke" im 17. Jahrhundert bis hin zu surrealistischen Tierbildern des 20. Jahrhunderts und zeitgenössischen Werken von heute - die Kunst ist voll von Tierdarstellungen. Und oft gilt dabei, was schon bei Moby Dick zu lesen ist: "Es gibt keine Torheit der Tiere auf Erden, welche der Irrsinn der Menschen nicht unendlich übertrifft".

      Film von Heiko Lange

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