• 21.08.2022
      03:05 Uhr
      Stevie Nicks: 24 Karat Gold Tour Bankers Life Fieldhouse, Indianapolis und PPG Paints Arena, Pittsburgh, USA, 2017 | 3sat
       

      Im März 2017 filmen Kameras die Auftritte von Stevie Nicks in Indianapolis und Pittsburgh im Rahmen ihrer "24 Karat Gold Tour", die im Oktober 2016 beginnt und im November 2017 endet. Im Oktober 2020 kommt der Zusammenschnitt weltweit für zwei Tage in die Kinos und bezeugt Stevie Nicks einzigartige Stimme und Ausstrahlung. Begleitet von ihrer Band präsentiert Nicks eigene Songs und Hits von Fleetwood Mac wie "Landslide" und "Rhiannon".

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 21.08.22
      03:05 - 04:05 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      VPS 02:50
      Stereo

      Im März 2017 filmen Kameras die Auftritte von Stevie Nicks in Indianapolis und Pittsburgh im Rahmen ihrer "24 Karat Gold Tour", die im Oktober 2016 beginnt und im November 2017 endet. Im Oktober 2020 kommt der Zusammenschnitt weltweit für zwei Tage in die Kinos und bezeugt Stevie Nicks einzigartige Stimme und Ausstrahlung. Begleitet von ihrer Band präsentiert Nicks eigene Songs und Hits von Fleetwood Mac wie "Landslide" und "Rhiannon".

       

      Im März 2017 filmen Kameras die Auftritte von Stevie Nicks in Indianapolis und Pittsburgh im Rahmen ihrer "24 Karat Gold Tour", die im Oktober 2016 beginnt und im November 2017 endet. Im Oktober 2020 kommt der Zusammenschnitt weltweit für zwei Tage in die Kinos und bezeugt Stevie Nicks einzigartige Stimme und Ausstrahlung. Begleitet von ihrer Band präsentiert Nicks eigene Songs und Hits von Fleetwood Mac wie "Landslide" und "Rhiannon".

      "Die '24 Karat Gold Tour' war meine Lieblingstournee aller Zeiten. Ich liebe es, dieses Konzert mit meinen Fans zu teilen. Von mir für sie – 24 Karat Gold", erklärt Stevie Nicks. Die zweifache Rock-and-Roll-Hall-of-Fame-Ikone ist mit sechs Top-Ten-Alben und acht Grammy-Nominierungen eine der wichtigsten Frauenstimmen in der Rockmusik.

      1948 in Phoenix, Arizona, als Stephanie Lynn "Stevie" Nicks geboren, gründet sie 1968 zusammen mit Lindsey Buckingham die Band Fritz, die es immerhin bis zur Vorgruppe von Jim Hendrix, Janis Joplin und Creedence Clearwater Revival schafft. 1975 steigen Stevie und Lindsey bei Fleetwood Mac ein: Aus der Bluesband wird eine der erfolgreichsten Rock-Pop-Bands der kommenden Jahre. Das 1977er-Album "Rumours" gilt als Meisterwerk und ist bis heute eines der meistverkauften Alben weltweit.

      Anfang der 1980er-Jahre startet Stevie Nicks parallel zu Fleetwood Mac ihre Solokarriere, muss aber 1986 eine Pause einlegen, um sich im Betty Ford Center wegen ihrer Kokainsucht behandeln zu lassen. "Alle von uns (bei Fleetwood Mac) waren drogenabhängig, aber ich war am schlimmsten dran", sagt Stevie Nicks im März 2020 in einem Interview. Schon 1982 kennt Nicks ihre Dämonen und sagt: "Da ist diese wilde und diese gediegene Seite in mir. Und diese wilde Seite akzeptiert keine Disziplin in meinem Leben, und ich versuche diese beiden Pole auszugleichen, damit Menschen mit mir klarkommen."

      Bis zu ihrem Aufenthalt in der Klink ist Stevie Nicks Anfang der 1980er-Jahre im Gegensatz zu Fleetwood Mac als Solokünstlerin sehr erfolgreich und schreibt zusammen mit Prince den Song "The Wild Heart". Doch auch nach dem Klinikaufenthalt hat die Sängerin gesundheitliche Probleme, ist abhängig von Beruhigungsmitteln und leidet unter dem Fatigue-Syndrom. "Sie haben mich sehr sehr krank gemacht", sagt sie damals in einem Interview. Ihrer Stimme scheint das alles wenig geschadet zu haben. Von samtweich-heiser und ziemlich tief bis sehr hoch und strahlend klar reicht ihre unvergleichliche Mezzosopran-Stimme, die bis heute Fans weltweit begeistert. Auch 2017 verkörpert sie auf der Bühne die glamouröse und geheimnisvolle Hippie-Sängerin, der viele schon immer zutrauten, in Wahrheit eine Hexe zu sein.

      Der "Rolling Stone" führt sie 2015 als eine von wenigen Frauen auf Rang 53 der "100 besten Songwriter aller Zeiten".

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 21.08.22
      03:05 - 04:05 Uhr (60 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 02.12.2022