• 20.08.2022
      20:15 Uhr
      Leos Janácek - Kát'a Kabanová Salzburger Festspiele, Felsenreitschule, August 2022 | 3sat
       

      Regisseur Barrie Kosky möchte in seiner Neuinszenierung der "Káta Kabanová" bei den Salzburger Festspielen die Spannung zwischen der Protagonistin und ihrer beengenden Lebenswelt verdeutlichen.

      Am Pult der Wiener Philharmoniker steht Dirigent Jakub Hrusa und gibt damit sein Festspieldebüt. Felix Breisach zeichnet für die Fernsehbilder der Aufzeichnung aus der Felsenreitschule verantwortlich. Durch die Oper führt Moderatorin Teresa Vogl.

      Samstag, 20.08.22
      20:15 - 22:05 Uhr (110 Min.)
      110 Min.
      Dolby

      Regisseur Barrie Kosky möchte in seiner Neuinszenierung der "Káta Kabanová" bei den Salzburger Festspielen die Spannung zwischen der Protagonistin und ihrer beengenden Lebenswelt verdeutlichen.

      Am Pult der Wiener Philharmoniker steht Dirigent Jakub Hrusa und gibt damit sein Festspieldebüt. Felix Breisach zeichnet für die Fernsehbilder der Aufzeichnung aus der Felsenreitschule verantwortlich. Durch die Oper führt Moderatorin Teresa Vogl.

       

      Regisseur Barrie Kosky möchte in seiner Neuinszenierung der "Káta Kabanová" bei den Salzburger Festspielen die Spannung zwischen der Protagonistin und ihrer beengenden Lebenswelt verdeutlichen.

      Am Pult der Wiener Philharmoniker steht Dirigent Jakub Hrusa und gibt damit sein Festspieldebüt. Felix Breisach zeichnet für die Fernsehbilder der Aufzeichnung aus der Felsenreitschule verantwortlich. Durch die Oper führt Moderatorin Teresa Vogl.

      1921 im tschechischen Brno uraufgeführt, steht "Káta Kabanová" am Beginn von Leos Janáceks letzter Schaffensdekade. Das Libretto zu "Káta Kabanová" basiert auf der tschechischen Übersetzung von Alexander Ostrowskis Schauspiel "Das Gewitter" aus dem Jahr 1859, das in einem kleinstädtischen, von wohlhabenden Kaufleuten beherrschten Milieu Mitte des 19. Jahrhunderts in Russland spielt.

      Janáceks musikdramatischer Stil in seinen letzten Lebensjahren, in dem sich die von ihm viel erforschten "Sprachmelodien" widerspiegeln, ist unverkennbar: Er konzentriert Charaktere, Psychologie und Situationen, und lässt eine Atmosphäre entstehen, die das Publikum direkt und unvermittelt berührt.

      Corinne Winters übernimmt die Hauptrolle der Káta, deren brennender Drang nach Freiheit durch ihre Heirat und ihre klaustrophobisch anmutende Lebenssituation erstickt zu werden droht. Jaroslav Brezina schlüpft in die Rolle ihres im Alkohol Zuflucht suchenden Ehemanns Tichon, dessen Mutter, die Kaufmannswitwe Kabanicha (Evelyn Herlitzius), mit nörgelndem Ton und despotischer Hand über den Haushalt wacht. Als sich die Gelegenheit bietet, arrangiert Kátas Schwägerin Varvara (Jarmila Balázová), die um Kátas unerfüllten Sehnsüchte und ihre heimliche Liebe weiß, ein Treffen mit dem unverheirateten Boris (David Butt Philip), wodurch die schicksalhafte Geschichte ihren Lauf nimmt. Die Partie von Boris' Onkel Savjol Prokofjevic Dikoj, der wiederum Kátas Schwiegermutter die Aufwartung macht, wird vom deutschen Bass Jens Larsen gesungen.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.12.2022