• 24.06.2022
      09:05 Uhr
      Kulturzeit Das 3sat-Kulturmagazin von ZDF, ORF, SF und ARD | 3sat
       

      Themen:

      • "Elvis" - Baz Luhrmanns Filmbiografie
      • Abtreibungsgesetz in den USA
      • Bernd Greiner über die Gefahr eines Atomkrieges - Gespräch mit dem Autor
      • Verantwortungs-Chaos bei der documenta
      • E.T.A. Hoffmann zum 200. Todestag

      Freitag, 24.06.22
      09:05 - 09:45 Uhr (40 Min.)
      40 Min.
      Stereo

      Themen:

      • "Elvis" - Baz Luhrmanns Filmbiografie
      • Abtreibungsgesetz in den USA
      • Bernd Greiner über die Gefahr eines Atomkrieges - Gespräch mit dem Autor
      • Verantwortungs-Chaos bei der documenta
      • E.T.A. Hoffmann zum 200. Todestag

       
      • "Elvis" - Baz Luhrmanns Filmbiografie

      Baz Luhrmann wagt sich an eine Filmbiografie über den legendären "King of Rock'n'Roll" Elvis Presley. Dabei nimmt er sich insbesondere der Beziehung zwischen ihm und seinem Manager Colonel Tom Parker (Tom Hanks) an, der sich erhofft, durch Presley an Geld und Ruhm zu kommen. Dadurch wird der Film auch zu einer Auseinandersetzung über Kunst und Kommerzialisierung. Gleichzeitig fängt der Film, mit Austin Butler in der Rolle seines Lebens, besonders bei den Konzertszenen die Energie ein, die Elvis Presley zwischen sich und seinem Publikum entfachte. Wir haben mit Austin Butler und Baz Luhrmann gesprochen.

      • Abtreibungsgesetz in den USA

      Im Grundsatzurteil "Roe gegen Wade" (Roe versus Wade) entschied der Oberste Gerichtshof der USA am 22. Januar 1973, dass staatliche Gesetze, die Abtreibungen verbieten, gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten verstoßen. Seither sind in den meisten US-Bundesstaaten Schwangerschaftsabbrüche nahezu uneingeschränkt möglich. Das könnte sich nun ändern. Für den 23. Juni 2022 wird ein Urteil erwartet, das dieses Grundsatzurteil kippen könnte. In der Amtszeit von Präsident Joe Bidens Vorgänger Donald Trump wurden viele Gerichte auf Staats- und Bundesebene mit konservativen Richtern und Richterinnen besetzt, die von Trump oder republikanischen Gouverneuren nominiert wurden. Auch das Oberste Gericht der USA hat nun eine konservative Mehrheit.

      • Bernd Greiner über die Gefahr eines Atomkrieges - Gespräch mit dem Autor

      Bernd Greiner hat sich bereits früher mit der Gefahr eines Atomkrieges auseinandergesetzt. 2015 untersuchte er im Buch "Die Kuba-Krise", warum "Die Welt an der Schwelle zum Atomkrieg" stand und wie letztlich ein politischer Ausweg gefunden wurde und wie diese Konfrontation bis weit in die 1980er Jahre nachwirkte. Wir sprechen mit ihm über die aktuelle Gefahr, ausgelöst von Russlands Krieg in der Ukraine.

      • Verantwortungs-Chaos bei der documenta

      Das Bild mit antisemitischen Darstellungen, das auf der documenta 15 in Kassel für einen Skandal gesorgt hat, ist abgebaut, doch alle Fragen dazu sind weiter offen. Viele äußern sich empört. Aber wer übernimmt denn nun die Verantwortung dafür, dass es so weit kommen konnte? Dass niemand die Werke vorab in Augenschein nahm? Oder dass der Antisemitismus-Verdacht, der immerhin schon seit längerem schwelt, nicht durch Recherche ausgeräumt wurde. Oder ein deutliches Bekenntnis des Kuratorenteams? Die mit viel Verve angekündigte Perspektive des Globalen Südens scheint die deutschen Kulturmacher jedenfalls vor schwer zu ertragende Herausforderungen zu stellen. Über eine paralysierte Kunstschau und ihr Verantwortungs-Chaos.

      • E.T.A. Hoffmann zum 200. Todestag

      Seine Romane erzählen von der dunklen Seite der Romantik, es geht es meist unheimlich zu, Seelenabgründe werden aufgerissen. E.T.A. Hoffmann, der nicht nur Schriftsteller, sondern auch Jurist, Kapellmeister, Komponist und Karikaturist war, ist einer der faszinierendsten Künstler der Romantik, an dem sich schon zu Lebzeiten die Geister schieden. Während Johann Wolfgang von Goethe und Joseph von Eichendorff sein Werk ablehnten und Wilhelm Grimm Hoffmann gar als "widerwärtig mit all seinem Geist und Witz von Anfang bis zu Ende" bezeichnete, pries Heinrich Heine das Werk des Phantasten und Victor Hugo, Théophile Gautier, Nikolai Gogol und Fjodor Dostojewsk ließen sich von ihm inspirieren. Am 25. Juni 1822 starb das Multitalent mit nur 46 Jahren in Berlin.

      • "Elvis" - Baz Luhrmanns Filmbiografie

      Baz Luhrmann wagt sich an eine Filmbiografie über den legendären "King of Rock'n'Roll" Elvis Presley. Dabei nimmt er sich insbesondere der Beziehung zwischen ihm und seinem Manager Colonel Tom Parker (Tom Hanks) an, der sich erhofft, durch Presley an Geld und Ruhm zu kommen. Dadurch wird der Film auch zu einer Auseinandersetzung über Kunst und Kommerzialisierung. Gleichzeitig fängt der Film, mit Austin Butler in der Rolle seines Lebens, besonders bei den Konzertszenen die Energie ein, die Elvis Presley zwischen sich und seinem Publikum entfachte. Wir haben mit Austin Butler und Baz Luhrmann gesprochen.

      • Abtreibungsgesetz in den USA

      Im Grundsatzurteil "Roe gegen Wade" (Roe versus Wade) entschied der Oberste Gerichtshof der USA am 22. Januar 1973, dass staatliche Gesetze, die Abtreibungen verbieten, gegen die Verfassung der Vereinigten Staaten verstoßen. Seither sind in den meisten US-Bundesstaaten Schwangerschaftsabbrüche nahezu uneingeschränkt möglich. Das könnte sich nun ändern. Für den 23. Juni 2022 wird ein Urteil erwartet, das dieses Grundsatzurteil kippen könnte. In der Amtszeit von Präsident Joe Bidens Vorgänger Donald Trump wurden viele Gerichte auf Staats- und Bundesebene mit konservativen Richtern und Richterinnen besetzt, die von Trump oder republikanischen Gouverneuren nominiert wurden. Auch das Oberste Gericht der USA hat nun eine konservative Mehrheit.

      • Bernd Greiner über die Gefahr eines Atomkrieges - Gespräch mit dem Autor

      Bernd Greiner hat sich bereits früher mit der Gefahr eines Atomkrieges auseinandergesetzt. 2015 untersuchte er im Buch "Die Kuba-Krise", warum "Die Welt an der Schwelle zum Atomkrieg" stand und wie letztlich ein politischer Ausweg gefunden wurde und wie diese Konfrontation bis weit in die 1980er Jahre nachwirkte. Wir sprechen mit ihm über die aktuelle Gefahr, ausgelöst von Russlands Krieg in der Ukraine.

      • Verantwortungs-Chaos bei der documenta

      Das Bild mit antisemitischen Darstellungen, das auf der documenta 15 in Kassel für einen Skandal gesorgt hat, ist abgebaut, doch alle Fragen dazu sind weiter offen. Viele äußern sich empört. Aber wer übernimmt denn nun die Verantwortung dafür, dass es so weit kommen konnte? Dass niemand die Werke vorab in Augenschein nahm? Oder dass der Antisemitismus-Verdacht, der immerhin schon seit längerem schwelt, nicht durch Recherche ausgeräumt wurde. Oder ein deutliches Bekenntnis des Kuratorenteams? Die mit viel Verve angekündigte Perspektive des Globalen Südens scheint die deutschen Kulturmacher jedenfalls vor schwer zu ertragende Herausforderungen zu stellen. Über eine paralysierte Kunstschau und ihr Verantwortungs-Chaos.

      • E.T.A. Hoffmann zum 200. Todestag

      Seine Romane erzählen von der dunklen Seite der Romantik, es geht es meist unheimlich zu, Seelenabgründe werden aufgerissen. E.T.A. Hoffmann, der nicht nur Schriftsteller, sondern auch Jurist, Kapellmeister, Komponist und Karikaturist war, ist einer der faszinierendsten Künstler der Romantik, an dem sich schon zu Lebzeiten die Geister schieden. Während Johann Wolfgang von Goethe und Joseph von Eichendorff sein Werk ablehnten und Wilhelm Grimm Hoffmann gar als "widerwärtig mit all seinem Geist und Witz von Anfang bis zu Ende" bezeichnete, pries Heinrich Heine das Werk des Phantasten und Victor Hugo, Théophile Gautier, Nikolai Gogol und Fjodor Dostojewsk ließen sich von ihm inspirieren. Am 25. Juni 1822 starb das Multitalent mit nur 46 Jahren in Berlin.

      "Kulturzeit" ist das werktägliche Kulturmagazin von 3sat.

      "Kulturzeit" mischt sich in kulturelle und gesellschaftspolitische Fragen ein. Das Magazin bietet Hintergrundinformationen, Porträts und Gespräche zu aktuellen und brisanten Fragen.

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